GET CHANGED! Blog wird zum GET CHANGED! Magazin und noch viel mehr

Im Dezember haben wir hier auf unserem Blog über die Fortschritte des Projekts berichtet. Nun ist es soweit: Das neue Fachportal von GET CHANGED! The Fair Fashion Network ist online und markiert einen weiteren Schritt beim Ausbau eines umfassenden Online-Portals für sozial und ökologisch produzierte Mode.

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Ob Top-Entscheider der Textilbranche, CSR- oder Produktmanager, Einzelhändler, Journalisten oder interessierte Konsumenten und Konsumentinnen – GET CHANGED! vermittelt Expertenwissen an alle, die sich für faire Mode interessieren. Ziel ist es, einer modebewussten Community die komplexen Zusammenhänge der globalen Textil- und Bekleidungsproduktion allgemein verständlich aufzubereiten und sie über positive sowie kritische Aspekte zu informieren. Den Rest des Beitrags lesen »


GET CHANGED The Fair Fashion Network startet durch

Es ist Zeit für ein Update in eigener Sache, denn beim NETZWERK FAIRE MODE hat sich viel getan! Mit dem Start unserer neuen Webseite www.getchanged.net und unserem neuen Namen GET CHANGED The Fair Fashion Network kommen wir unserem zukünftigen Portal einen grossen Schritt näher. Lesen Sie, was unsere Vision ist, wer unser Partner Stores sind, welche Vorteile Ihnen die GET CHANGED Card bringt und was wir als nächstes planen.

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„Get changed!“ ist unser Claim und so heisst neu auch unser Projekt: Aus NETZWERK FAIRE MODE wird GET CHANGED The Fair Fashion Network. Unsere Vision ist, dass wir mit GET CHANGED einen Beitrag dazu leisten, dass die globale Bekleidungsindustrie sich hin zu mehr Fairness entwickelt. Und damit meinen wir soziale und ökologische Fairness. In unseren überarbeiteten Fairness-Kriterien beschreiben wir unsere Defition ausführlicher. Es darf doch nicht sein, meinen wir, dass die Kleider, die wir hier in Westeuropa kaufen in den Produktionsländern in Osteuropa, Afrika und Asien unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt werden.

Mehr als 30 ausgewählte Läden mit fairer Mode – und 10% Rabatt mit der GET CHANGED Card

Wir lieben Fashion – besonders, wenn sie fair ist. Darum präsentiert und fördert GET CHANGED Modefirmen mit sozialer und ökologischer Produktion – und Shops, die diese Mode verkaufen. Auf unserer neuen Website www.getchanged.net finden Sie bereits über 30 ausgewählte Partner Stores für faire Mode in Deutschland und der Schweiz. Und es kommen laufend neue Stores dazu, unter anderem auch aus Österreich! Den Rest des Beitrags lesen »


IN EIGENER SACHE: NEWSLETTER „Fashion & Sustainability“ zügelt

Liebe Leserinnen und Leser

Ab sofort erscheint der Newsletter „Fashion, Textiles and Sustainability“ auf www.starmanns.de. Damit wollen wir verhindern, dass LeserInnen vom Blog „Netzwerk Faire Mode“ mit Hintergrundinformationen überhäuft werden. Wer weiterhin den Newsletter bekommen möchte, sollte bitte den Blog auf http://www.starmanns.de zusätzlich kostenlos abonnieren. Abonnenten bekommen den Newsletter alle 2 Wochen plus hin und wieder einen Hintergrundartikel zum Thema. http://www.netzwerkfairemode.com wird für Konsumierende weiter entwickelt.

Newsletter Fashion, Textiles & Sustainability No. 6 (16.4.2012)

Beste Grüsse

Mark Starmanns / Netzwerk Faire Mode

Dear readers

We moved our newsletter „Fashion, Textiles and Sustainability“ to the blog behind www.starmanns.de. If you want to continue receiving it, please subscribe also to this blog. It’s free. As a subscriber you will receive the bi-weekly newsletter and maybe some article by once in a while.

Newsletter Fashion, Textiles & Sustainability No. 6 (16.4.2012)

Kind regards

Mark Starmanns / Netzwerk Faire  Mode


WIE KARSTADT MIT FANS KOMMUNIZIERT: LOB – JA, KRITIK – NEIN

Sie erinnern sich, wir haben vor kurzem über ACHT FRAGEN AN UNTERNEHMEN gebloggt. Eine ausführliche Antwort hinsichtlich der Unternehmensverantwortung, insbesondere in Bezug auf die Produktionsbedingungen, ist erfreulich – zeigt sie doch einen guten Willen und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Stakeholdern wie im Fall von Karstadt und hessnatur. Oder ist sie doch nur Augenwischerei? An Karstadts Authentizität haben wir Zweifel bekommen…

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NEU: NEWSLETTER VOM NETZWERK FAIRE MODE

NETZWERK FAIRE MODE veröffentlicht ab sofort 14-tägig einen neuen Newsletter zum Thema „FASHION/TEXTILES & SUSTAINABILITY“. Zielgruppe des Newsletters sind alle, die sich für Nachhaltigkeit in der Mode- und Textilindustrie interessieren: Mode- & Textilunternehmen, Modedesigner, Studierende, NGOs, Experten, Berater, Journalisten und andere. Hier finden Sie die erste Ausgabe: NFM-NEWS-1-2012. Alle Newsletter werden hier archiviert.

Der Newsletter bündelt unter anderem Nachrichten von sozialen Netzwerken wie Twitter & Facebook – und nimmt damit all denjenigen Arbeit ab, die nicht ständig „soziale Medien“ verfolgen wollen. Der Newsletter verschafft einen schnellen Überblick über relevante Themen und verlinkt auf Nachrichten zu FASHION/TEXTILES & SUSTAINABILITY. Der Newsletter wird auf Englisch erscheinen, wobei wir auch auf deutsche Nachrichten verlinken werden.

Inhalte des Newsletters sind:

  • Nachrichten aus Medien, Zeitungen etc.
  • Veranstaltungshinweise (Messen, Seminare etc.)
  • CSR Berichte von Unternehmen
  • Kampagnen zivilgesellschaftlicher Gruppen
  • Bücher, Studien, Berichte, wiss. Artikel
  • Apps
  • Hinweise auf Ausschreibungen
  • Projekte, für die Partner gesucht werden
  • Jobs spezifisch zu SUSTAINABILITY & FASHION / TEXTILE

Der Newsletter ist gerade in einer Testphase und wird künftig umfangreicher ausfallen. Wir freuen uns über kritisches und positives Feedback! Haben Sie Nachrichten für den Newsletter – oder vermissen Sie in der Auflistung Themenbereiche? Bitte schicken Sie uns eine Mail: news – ät – netzwerkfairemode.com.


STELLUNGNAHME ZUM BLOOMBERG-BEITRAG: KINDERARBEIT IN BURKINA FASO / BEI VICTORIA’S SECRET

Das US-amerikanische Nachrichtenunternehmen Bloomberg hat am 15.12. eine Reportage veröffentlicht, in der behauptet wird, dass in Burkina Faso Bio- und Fairtrade-Baumwolle für die Unterwäschenfirma Victoria’s Secret von Kindern gepflückt wird. Das ist eine schlimme Realität. Trotz dieser Nachricht finden wir wichtig, dass Konsumierende nicht das Vertrauen in Bio- und Fairtrade-Baumwolle verlieren. Hier erklären wir unseren Standpunkt.

Der Journalist Cam Simpson porträtiert auf über 4.000 Wörtern unterlegt mit Videos den Alltag eines 13 jährigen Mädchens, das auf Baumwollfeldern in Burkina Faso arbeitet. Wie in vielen afrikanischen Ländern ist Kinderarbeit leider auch hier der schlimme Alltag. Laut dem Bericht waren die Felder, auf denen das Kind gearbeitet hat, Bio- und Fairtrade zertifiziert, und eigentlich sollten diese Systeme garantieren, dass es nicht zu ausbeuterischer Kinderarbeit kommt. Der grösste Teil der Ernte geht laut Simpson an Victoria’s Secret, wo sie in bestimmten Kollektionen beigemischt wird, ohne dass dies aber gelabelt wird. Der Artikel behauptet sogar, dass die höheren Profite von Bio- und Fairtrade-Baumwolle Ausbeutung motiviert habe: „paying lucrative premiums for organic and fair-trade cotton has – perversely – created fresh incentives for exploitation“.

Wir finden es wichtig, dass die Medien auf Probleme wie Kinderarbeit aufmerksam machen, auch wenn es sich um Probleme im Bereich vorbildlicher Praktiken wie Fairtrade- oder Biobaumwolle handelt, welche  wir unterstützen und fördern wollen. Kinderarbeit ist schlimm und sollte verhindert werden, denn Kinder sollten eigentlich spielen statt auf Feldern zu arbeiten. Leider ist in vielen Ländern Kinderarbeit eine weit verbreitete Realität und in Afrika ist es für einen Journalisten relativ einfach ein Kind zu finden, das auf Baumwollfeldern arbeitet. Doch bei Kinderarbeit muss unterschieden werden zwischen Kindern, die den Eltern auf dem Feld mithelfen (und dann oft noch zur Schule gehen) und Kindern, die systematisch ausgebeutet werden und dafür nicht oder kaum bezahlt werden. Die erste Form der Kinderarbeit wird toleriert, die zweite nicht. Leider besteht trotz einer FLO-Zertifizierung  (die zweite Variante der Kinderarbeit verbietet) immer das Risiko, dass Kinder auch auf „Fairtrade“ Feldern arbeiten – wie auch bei anderen Initiativen wie Cotton Made in Africa oder Better Cotton Initiative. Keine Zertifizierung kann Kinderarbeit vollkommen ausschliessen. Und deshalb war es Simpson möglich, ausbeuterische Kinderarbeit in Burkina Faso zu identifizieren.

Kommentare von Leserinnen auf amerikanischen Zeitungsseiten zeigen, dass sich einige der Leserinnen nun entsetzt von Victoria’s Secret abwenden. Auch wenn dies eine vielleicht verständliche Reaktion ist, bringt sie leider wenig, weil andere Firmen wie z.B. Triumph mit den gleichen Problemen konfrontiert sind. Problematisch wäre nun, wenn Konsumierende aufgrund des Artikels das Vertrauen in Bio- oder Fairtrade-Baumwolle verlören und ihre Kaufentscheidungen nicht mehr an Kriterien wie „Bio“ oder „Fairtrade“ orientierten – denn es wäre die falsche Reaktion. Fakt ist, dass kein Zertifizierungssystem perfekt ist und wir immer mit negativen Schlagzeilen rechnen müssen. Fakt ist aber auch, dass sowohl die Bio- als auch die Fairtrade-Baumwolle auf unterschiedliche Weisen dazu beitragen, dass sich die Situation der Bauern und ihrer Familien auf den Feldern verbessert. Hier seien kurz zwei von vielen positiven Aspekte genannt: Fairtrade-Baumwolle sorgt dafür, dass die Bauern einen garantierten Mindestpreis für ihre Baumwolle bekommen. Da der Weltmarktpreis für Baumwolle oftmals sehr viel niedriger als dieser Mindestpreis ist, hilft dies den Bauern in Zeiten niedriger Baumwollpreise enorm beim Überleben. Biobaumwolle trägt durch die vollkommen andere Felderbewirtschaftung nicht nur dazu bei, dass Felder auch langfristig Erträge bringen, sondern verzichtet auch auf chemische Düngemittel, die oftmals (von Kindern) ohne Schutzgeräte aufgetragen werden. Für das Wohl der Bauern und ihrer Umwelt sollte eigentlich nur noch Bio- und Fairtrade-Baumwolle gekauft werden. (Hier finden Sie die Kurzfassung einer von Helvetas in Auftrag gegebenen Studie der Universität Bern, die darlegt, dass die Bio- und Fairtrade-Baumwollproduktion einen sehr deutlichen positiven Einfluss auf die Ernährungssituation, die Gesundheit und Schulbildung der Kleinbauern und ihrer Kinder hat.)

Warum Simpsons Artikel auch Positives bewirken kann: Sowohl Helvetas (die sich seit 2004  in der Förderung der Bio-Baumwolle in Burkina Faso engagiert) als auch die Fair Labelling Organization (FLO) prüfen nun umfassend nach, wie es zu den in dem Artikel geschilderten Problemen kommen konnte, und werden so versuchen, ihre Systeme für das Wohl der Kinder zu optimieren.

Letztendlich sind sowohl Bio- also auch Fairtrade-Baumwolle keine Allheilmittel für die Armen in Afrika. Aber sie sind ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedinungen von Kleinbauern und der Umwelt – und jeder Konsumierende kann relativ einfach dazu beitragen. Beide Systeme helfen den Bauern und ihren Familien jedenfalls sehr viel mehr als die Baumwolle, die nach keinem Zertifizierungssystem angebaut wird.

Was in dem Artikel leider fehlte – und warum die von Simpson behauptete Kausalität zwischen höheren Profiten durch Bio/Fair Trade und Kinderarbeit eine sehr gewagte Hypothese ist: Vor allem die enormen Agrarsubventionen der USA für US-amerikanische Baumwollbauern tragen dazu bei, dass die Bauern in Afrika zu wenig Geld verdienen (und folglich ihre Kinder mitarbeiten lassen). Deshalb ist fraglich, warum der Artikel das Problem der Subventionen mit keinem Wort erwähnt hat – aber statt dessen behauptet, dass Mehreinnahmen durch Bio- oder Fairtrade-Baumwolle die Ausbeutung von Kindern fördere. Leider liest sich der Artikel stark wie eine Werbung für US-amerikanische Baumwolle (siehe Bild), die ohne Subventionen überhaupt nicht konkurrenzfähig wäre.

Text: Mark Starmanns

Hier ein Auszug aus der Stellungnahme von Helvetas: Tatsache ist, dass Kinderarbeit in der Baumwollproduktion in ganz Westafrika verbreitet ist. Dabei ist zu unterscheiden zwischen arbeitenden Kindern und ausgebeuteten Kinderarbeitern. Dass Kinder den Eltern bei der Feldarbeit helfen, ist weit verbreitet – notabene auch auf Landwirtschaftsbetrieben bei uns in der Schweiz. Demgegenüber steht die ausbeuterische oder missbräuchliche Kinderarbeit, die gefährlich ist, die Schulbildung und/oder seelische und körperliche Gesundheit der Kinder beeinträchtigt. Ein erhöhtes Risiko für missbräuchliche Kinderarbeit besteht insbesondere bei den sog. „enfants confiés“. Dabei handelt es sich um eine Form von Pflegekindern, deren Eltern sie nicht ernähren können und deshalb in die Obhut meist von Verwandten gegeben werden. Dies ist Ausdruck der extremen Armut, in der 80 Prozent der Menschen in diesem Land leben. Gemäss UNO steht Burkina Faso auf dem Entwicklungsindex auf Platz 181 von 187 Ländern. Gerade das Recht auf Bildung kann unter diesen Bedingungen bei weitem nicht für alle Kinder gewährleistet werden. Gerade in ländlichen Gebieten fehlen vielerorts Schulen und ausgebildete Lehrpersonen und viele Familien können das Schulgeld für ihre Kinder nicht aufbringen. Mit dem Biobaumwoll-Projekt hilft Helvetas, die prekären Lebensumstände dieser Menschen zu verbessern. Oftmals können die Familien erst dank den bis zu 70 Prozent höheren Preisen für Bio-Baumwolle ihre Kinder in die Schule schicken. Eine durch die Universität Bern Ende 2008 durchgeführte Wirkungsstudie belegt, dass die Bio- und Fairtrade-Baumwollproduktion einen sehr deutlichen positiven Einfluss auf die Ernährungssituation, die Gesundheit und Schulbildung der Kleinbauern und ihre Kinder hat.

Hier ein Auszug aus der Stellungnahme der FLO: Fairtrade prohibits child labour as defined by the International Labour Organization (ILO) minimum age and the Worst Forms of Child Labour conventions. However, no person or product certification system can provide a 100% guarantee that a product is free of child labour. Child labour, especially exploitative and abusive forms of child labour, are illegal activities that are often well hidden.  Fairtrade provides a rigorous certification and audit system designed to detect and remediate cases of child labour. We guarantee that if breaches of our requirements on child labour are found, we take immediate action to protect children, prevent the farms using child labour from selling into the Fairtrade system, and then support the producer organization to strengthen its own systems and develop child protection policies and procedures adapted to their specific context.
We strongly disagree with Bloomberg’s claim that paying farmers more for their cotton, as in Fairtrade, encourages exploitation. However, we understand that simply paying more for cotton is not enough to ensure children are not abused, neglected and/or exploited. Child labour is a systemic problem perpetuated by poverty and unfair terms of trade, lack of access to quality education and social protection, discrimination, conflict, and other factors. It is also a widespread issue, with an estimated 126 million children working under the Worst Forms of Child Labour around the world, and cannot be eliminated with a single approach. It is why Fairtrade has developed a multifaceted approach to address issues of child labour.
Fairtrade takes a holistic approach to addressing the root causes of child labour and proactively preventing abuse and exploitation of children. Besides improving our own systems to detect child labour, we also support Fairtrade producer communities to establish child-inclusive community-based monitoring and remediation systems. Fairtrade supports vulnerable farming families with a Fairtrade Minimum Price for much needed income stability and a Fairtrade Premium to invest in education, healthcare, rural infrastructure and other projects. We are building partnerships with expert organizations and have sought their feedback on our approach to eliminating child labour.

Hier geht’s zum Artikel in „Der Spiegel


NEUES AUS DEM NETZWERK FAIRE MODE

Das NETZWERKFAIREMODE publiziert einen Shopping Guide für nachhaltig produzierte Mode – und freut sich über das grosse Interesse am Netzwerk-Projekt: Bereits 300 Personen haben an der KonsumentInnnen Umfrage teilgenommen!

Unser neuer Shopping Guide

Die Designmesse Blickfang, die Ende November 2011 in Zürich stattfand, haben wir zum Anlass genommen, die nationalen und internationalen Aussteller genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Recherche sowie Gespräche mit den Modelabels auf der Blickfang waren sehr erfreulich: Zahlreiche Labels für Frauenfashion und Accessoires sowie einige Labels für Männermode und Kinderkleider entsprachen unseren sozialen und ökologischen Kriterien. Diese Modelabels bilden aktuell den Kern unseres neuen Shopping Guides! Wir laden zum Stöbern ein und belassen diese Liste auf unserem Blog, so lange die umfassende Online Plattform in Arbeit ist.

Ab sofort wird der Shopping Guide zudem laufend ergänzt. Wenn Sie also Ihr Lieblingslabel vermissen oder auf einen empfehlenswerten Shop für nachhaltige Mode aufmerksam machen wollen: Wir freuen uns über Hinweise!

Auch Modelabels, egal ob jung oder etabliert, sind herzlich eingeladen, einen Tipp „in eigener Sache“ abzugeben. Wer unseren Kriterien entspricht, kommt auf die Liste. Und wer Zweifel hat, wie es um die Nachhaltigkeit seines Labels bestellt ist, den informieren und beraten wir gerne, was aus unserer Sicht für eine faire und nachhaltige Produktion erforderlich ist. Wir sehen das Streben zur nachhaltigen Produktion als einen Prozess an, und nur die wenigsten Labels können von sich behaupten am Ende ihrer Nachhaltigkeitsziele angekommen zu sein. Auf diesem Weg möchten wir engagierte Modelabels  gerne begleiten.

Die Gewinner der Umfrage sind gezogen

An unserer Umfrage für Konsumentinnen und Konsumenten haben sich bisher gut 300 Personen beteiligt. Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse an unserem Projekt! Auch stehen die Gewinner von je einer von zehn Pants to Poverty fest. Allen, die sich bisher beteiligt haben, möchten wir ganz herzlich danken! Auch bedanken wir uns sehr bei unseren Partnern und Unterstützern, die mit ihren Newsletters, Blogs (erfolg, Grüne Mode, Beyond Berlin, Designmob Berlin) und zahlreichen Hinweisen bei Facebook auf uns aufmerksam gemacht  haben.

Um das geplante umfassende Online Portal für faire Mode realisieren zu können, brauchen wir ein grosses Netzwerk an Personen, die sich für faire Mode interessieren. Darum freuen wir uns, wenn Sie Freunde und Bekannte auf unseren Blog und die Umfrage aufmerksam machen. Vielen Dank.

Text: Irina Starmanns