UNIWEARSAL – THE ONLY COLOUR THAT MATTERS IS GR€€N?

In der Zentrale des jungen Labels in Hamburg herrscht Hochbetrieb: „Zwei Messeaufritte im Januar und die Produktion unserer aktuellen Kollektion haben wir gerade hinter uns. Jetzt schicken wir die Bestellungen raus, bauen unseren eigenen Webshop auf und entwickeln die neue Kollektion“, so Roland Günther, Koordinator und Mitbegründer bei uniwearsal.

(c) uniwearsal

Das Kleiderlabel uniwearsal (anfangs „yog:k uniwearsal“) wurde 2010 von der Designerin Laura Krämer und ihrem Geschäftspartner Roland Günther gegründet. Ihre Designs sollen – getreu dem Namen – im vielseitigen Alltag der Kundinnen universell tragbar sein. Shirts sind multifunktional und können durch wenige Tricks und Kniffe immer wieder neu getragen und interpretiert werden. Den hohen Anspruch an Tragekomfort, Vielseitigkeit und Wandelbarkeit verstehen Laura Krämer und Roland Günther als Teil ihres nachhaltigen Konzeptes. Uniwearsal arbeitet zudem mit klaren Grundfarben, setzt dazu knallige Farbakzente und kombiniert einfache, zeitlose Schnitte. Zweimal im Jahr präsentiert das Newcomer-Label eine neue Kollektion mit Shirts, Jacken, Röcken und Hosen für Frauen.

Mit ihren Kollektionen verbinden die beiden durchaus auch gesellschaftskritische Standpunkte. Dies zeigt auch der Name der zweiten Kollektion: “The only colour that matters is GR€€N?” „Ist der Preis wirklich das Wichtigste an einem Kleidungsstück?“, könnte man den Kollektionstitel etwa interpretieren, aber auch: „Ist das Grüne am Kleid wichtiger als sein Design?“ Wie die meisten neuen Brands meinen auch Laura und Roland: „Wir machen in erster Linie Designermode. Das Design ist unser Alleinstellungsmerkmal, doch ökologische und faire Produktionsbedingungen sind für uns selbstverständlich.“

(c) uniwearsal

Die Entscheidung ökologisch und fair zu produzieren, sei von Anfang an klar und die logische Konsequenz aus den Informationen über die Textilindustrie gewesen. Die junge Firma produziert ihre gesamte Kollektion in einer Werkstatt in der Nähe von Hamburg. Die GOTS-zertifizierte Baumwolle dazu stammt aus der Türkei.

Bald ist die neue Kollektion im Webshop des Labels und in einigen Läden im Einzelhandel erhältlich. Wo genau, das verrät Roland Günther nicht. Nur soviel: „Welche Läden jetzt unsere aktuelle Kollektion „doing your own thing“ haben werden, werden wir auf www.uniwearsal.com ankündigen. Ein Laden in der Schweiz ist auch dabei.“

Text: Anna-Catharina Perrottet


One Comment on “UNIWEARSAL – THE ONLY COLOUR THAT MATTERS IS GR€€N?”

  1. […] die jungen Gründer in Kauf. Über deutsche Labels (z.B. Slowmo, Minga Berlin, Atelier Awash, Uniwearsal u.a.) haben wir schon öfters berichtet. Doch wie sieht es mit der sozialen und ökologischen […]


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