ACHT FRAGEN AN KARSTADT & HESSNATUR

Im Januar haben wir acht Fragen an Unternehmen formuliert. Damit wollten wir auf den Punkt bringen, was ein Modeunternehmen tun sollte, um Verantwortung für die negativen Effekte seines Wirtschaftens auf Umwelt und Menschen zu übernehmen. Im Anschluss an die ARD-Sendung „Hart aber fair“ vom 23.1.2012 haben unzählige Konsumenten und Konsumentinnen uns gegenüber Ihr Interesse an „fair“ und ökologisch korrekt produzierter Mode gezeigt. Fakt ist: Konsumenten wollen sich Gedanken machen und wollen nicht, dass Hersteller eine Kulisse aufziehen. Einige Leser schickten unsere Fragen an ihre Lieblingsunternehmen.

(c) hessnatur

Wir stellen heute die Antworten von Karstadt und hessnatur gegenüber. Karstadt wurde von einem unserer Blog-Leser mit den Fragen konfrontiert, hessnatur hat hingegen pro-aktiv auf seinem eigenen Blog unsere Fragen beantwortet. Wir behaupten, dass beide Unternehmen die gleichen Pflichten hinsichtlich der Eingrenzung ihrer negativen Effekte haben. Unsere Kommentare weisen auf Kernunterschiede bei den Argumentationen hin. (Text in Klammern sind unsere Einschübe)

1. Kennt das Unternehmen seine komplette Produktionskette?

Antwort von Karstadt Antwort von hessnatur
(Nein) Karstadts „komplette Produktionskette“ würde z.B. auch Baumwollproduzenten, Baumwollzwischenhändler, Spinning Mills, Zubehörlieferanten, etc. mit einschliessen, d.h. alle Hersteller von Rohmaterialien und Einzelteilen die in Karstadts Produkte einfliessen. Karstadt, wie auch die meisten anderen Warenhändler, kann zu diesem Zeitpunkt seine Produktionskette nicht bis auf diesen Level hinunter verfolgen oder kontrollieren. Natürlich wäre dies wünschenswert, ist aber aus vielerlei Gründen leider nicht realisierbar (1a).Karstadt fokussiert seine Bemühungen zu diesem Zeitpunkt auf Transparenzschaffung und Einhaltung von sozialen/ökologischen Standards in seiner unmittelbaren Lieferkette, d.h. bei Lieferanten, die Endprodukte für Karstadt herstellen. Um die soziale/ökologische Verantwortung entlang der kompletten Produktionskette voranzutreiben, hält Karstadt seine direkten Lieferanten generell dazu an, dass diese wiederum bei ihren Zulieferern darauf achten, dass soziale Standards in der Produktion eingehalten werden. Dieser Dominoeffekt sollte am Ende dazu führen, dass jedes Unternehmen in der „globalen Produktionskette“ seiner sozialen/ökologischen Verantwortung nachkommt und so faire Herstellungsbedingungen entlang der kompletten Produktionskette sichergestellt werden können (1b). Klares Ja. Die textile Kette von hessnatur lässt sich vom Anbau der Faser über alle Produktionsschritte bis zur Anlieferung der Ware ins Lager in Butzbach zurückverfolgen. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Qualitätssicherung steuern das über den so genannten Artikelpass, der alle Informationen bzw. Freigaben aufführt: Vom Bio-Anbau der Baumwolle über das Spinnen, Färben, Stricken bis hin zur Konfektion. Im Katalog und Onlineshop gibt’s für jedes hessnatur-Produkt die so genannten Deklarationen, die über Ursprungsland der Faser, Land der Konfektion als auch die eingesetzten Zusatzstoffe und Verfahren (z.B. mechanische Behandlung  oder pflanzlich gefärbtes Leder) informieren. Am Beispiel des Basic-T-Shirts, das von der Stiftung Warentest gelobt wurde, kann man das hier noch mal nachlesen (siehe hessnatur-Blog).
  • 1a. Siehe hessnatur: Karstadt sagt, es sei nicht realisierbar – aber warum kann hessnatur das realisieren?
  • 1b. Geht die Verantwortung eines Unternehmens bis zu den „direkten“ Lieferanten oder weiter? Laut Karstadt nicht, laut hessnatur schon. Und wie wahrscheinlich ist es denn, dass die Kontrolle – wie angedacht – weiter getragen wird (vor dem Hintergrund, dass Fabriken unter großem Wettbewerbsdruck stehen)?

2. Hat das Unternehmen hohe Arbeitsstandards für alle Herstellungsschritte festgelegt?

(Nein) Karstadt verpflichtet seine (direkten) Lieferanten (2a) über Karstadts internen Purchasing Code of Conduct (CoC) zur Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards in der Produktion.Wie die meisten CoCs, basiert auch Karstadts CoC auf relevanten internationalen UN Konventionen, gängigen Richtlinien und Standards und schliesst somit auch die Zahlung von gesetzlichen Mindestlöhnen ein (2b).Die Zahlung dieser Mindestlöhne überprüft Karstadt durch Audits in den Fabriken seiner Lieferanten und arbeitet an Verbesserungen wo dies nötig ist. (Ja) Die hessnatur-Sozialstandards basieren auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die beinhalten u.a. gerechte Löhne, ein geregeltes Arbeitsverhältnis, Versammlungsfreiheit und das Verbot von Kinderarbeit.Jeder Lieferant (2a), der für hessnatur produziert, verpflichtet sich diese einzuhalten und den Näherinnen und Nähern gegenüber auch zu kommunizieren. Die Einhaltung und Umsetzung kontrolliert hessnatur durch die Mitarbeiter des Bereichs Innovation & Ökologie als auch durch die Fair Wear Foundation (FWF) vor Ort.
  • 2a. Warum kann hessnatur jeden Lieferanten verpflichten, Karstadt aber nicht?
  • 2b. Mindestlöhne sind ja keine „hohen“ Standards (siehe ARD-Check zu H&M / Bangladesch). hessnatur verpflichtet Lieferanten zur Zahlung von „Existenzlöhnen“ (Wie hoch sind diese Existenzlöhne jetzt genau in den Produktionsländern?) Warum macht Karstadt dies nicht?

3. Sucht das Unternehmen gemeinsam Lösungen mit Konkurrenten und Kritikern?

Karstadt ist Gründungsmitglied der Business Social Compliance Initiative (BSCI) und engagiert sich dort, sowie auch in anderen Foren, zusammen mit Konkurrenten und Kritikern (3a) um Lösungen bzw. Verbesserungen von Produktionsbedingungen in der globalen Lieferkette zu erarbeiten. Auch auf Fabrikebene schliesst Karstadt sich, wo möglich (3b), mit anderen Kunden zusammen um gemeinsam die Verbesserung der Produktionsbedingungen in Fabriken zu unterstützen und herbeizuführen. Verbesserungen und Veränderungen hin zum Positiven fangen ja immer im Kleinen an. Durch die Mitgliedschaft im Internationalen Verband der Naturtextilien (IVN) gibt hessnatur seit Jahren wichtigen Input zu Herstellungsstandards, Produktionsmethoden und auch den besonderen Eigenschaften und Ansprüchen von Naturfasern. Über solche Institutionen kommt Know How auch anderen Anbietern von ökologischer und natürlicher Kleidung zu Gute.Ein konkretes Beispiel ist unsere Kooperation mit Grameen Knitwear in Bangladesch. Das Unternehmen hatte vorwiegend mit synthetischen Fasern gearbeitet, von hessnatur wurde Spinnen, Rundstrick, Färben und Konfektionieren von Bio-Baumwolle geschult. Heute stellt Grameen Knitwear nicht nur für hessnatur unsere Statement-Shirts her, sondern fertigt auch für andere Kunden Shirts aus Bio-Baumwolle. Vor Ort wird zu fairen Bedingungen produziert und die Arbeiter haben auf diese Weise eine Chance, der „Billiglohnfalle“ in Bangladesch zu entkommen.
  • 3a. Was heisst „wo möglich“? Wie oft ist das denn möglich bei allen Lieferanten? Und was wird dann genau gemeinsam unternommen?
  • 3b. Die BSCI „konsultiert“ Kritiker, aber lässt sie nicht gleichberechtigt mit entscheiden. Hier von einem „gemeinsamen“ Suchen nach Lösungen zu sprechen (wo es auch Multi-Stakeholder Initiativen wie die FWF, ETI etc. gibt, wo tatsächlich gemeinsam entschieden wird) ist etwas euphemistisch.

4. Nimmt das Unternehmen die Bedürfnisse der ArbeiterInnen in der Fabrik ernst?

Ja, wobei der Rahmen hier durch die von Karstadt geforderten sozialen und ökologischen Standards gesetzt ist. Karstadts Einkäufer/Innen kennen Karstadts Vorgaben hinsichtlich der erforderlichen Sozial- und Umweltstandards und tragen entscheidend dazu bei, dass dieses wichtige Thema bei Karstadts Lieferanten auch ‚ankommt’ und in ihren Fabriken umgesetzt wird (4a). Desweiteren führen Karstadt Mitarbeiter regelmässig Fabrikbesuche in Produktionsländern durch, um sich selbst vor Ort über die Produktionsbedingungen zu informieren und ggfs. benötigte Verbesserungen anzustrengen. (4b) Bei den Audits in den Produktionsbetrieben werden die Arbeitsbedingungen vor Ort analysiert und erfasst. Bei Mängeln und notwendigen Verbesserungen wird von hessnatur selbst oder der Fair Wear Foundation ein Corrective Action Plan erstellt (CAP). Der schreibt vor, was in welcher Zeit vom Produzenten umzusetzen und zu ändern ist.Außerdem gibt es in den hessnatur-Betrieben für die Näherinnen und Näher die Möglichkeit, sich in Konfliktfällen vor Ort an eine neutrale Beschwerdestelle zu wenden, die an die Fair Wear Foundation berichtet, ohne Angst davor zu haben, dass sie eine Kündigung erhalten oder am Arbeitsplatz diskriminiert werden. (4c)Wer mehr zum Thema hessnatur-Sozialstandards lesen möchte, wird hier fündig – im vergangenen Jahr haben wir im Rahmen einer Newsletter-Reihe ausführlich darüber berichtet.
  • 4a. Das ist eine grosse Herausforderung: In der Fachliteratur wird auf das Problem hingewiesen, dass die ArbeiterInnen ihre Recht oft nicht kennen – und dann auch nicht umsetzen können.
  • 4b. Karstadt: Inwiefern werden dabei die Bedürfnisse der Arbeiter analysiert und berücksichtigt?
  • 4c. hessnatur: Eine Beschwerdestelle ist sinnvoll, da sie den Arbeitern direkt eine Möglichkeit gibt, sich einzubringen. Aber was ist mit Gewerkschaften?

5. Hat das Unternehmen hohe ökologische Ziele definiert?

Über seinen CoC hat Karstadt Ziele zum Umweltschutz in der Produktion definiert zu deren Einhaltung sich Karstadts Lieferanten (5a) verpflichten. Es wird z.B. vorgeschrieben wie mit Abfall, Abwasser, Chemikalienlagerung etc. umzugehen ist, so dass grösstmöglichster Umweltschutz gewährleistet werden kann. Karstadts eigene ökologische Ziele werden u.a. bei der Modernisierung von Karstadt Filialen umgesetzt wo energiesparende und umweltschonende Materialien und Technologien verwendet werden. Naturbelassene und gesunde Kleidung zu produzieren, die weder Mensch noch Natur schadet – das war die  Motivation von hessnatur-Firmengründer Heinz Hess, als er  1976 die erste giftreie Babykollektion aus Naturfasern auf den Markt brachte. Die hessnatur-Richtlinien haben sich seit der Gründerzeit kontinuierlich weiterentwickelt. Heute zählen sie zu den strengsten in der Textilbranche. Bei der Produktion achten wir darauf, dass das Kleidungsstück sowohl umwelttoxikologisch (also umweltverträglich) als auch humantoxikologisch (giftfrei) ist. Das wird u.a. dadurch erreicht, dass keine schädlichen Farbstoffe eingesetzt werden und keine chemische Ausrüstung der Kleidung vorgenommen wird.
  • 5a. Auf welche Produzenten beziehen sich die Standards denn? Auf die direkten Lieferanten oder auch die Textilverarbeiter und Faserproduzenten? Wie „hoch“ sind diese Richtlinien im Vergleich zu denen von hessnatur? Gibt es den vorsorgenden Verzicht auf Chemikalien, wie Greenpeace ihn fordert oder Positivlisten mit erlaubten Substanzen wie bei GOTS oder IVN Best?

6. Denkt das Unternehmen zirkulär?

(An Karstadt zusätzlich: Werden Reparaturmöglichkeiten für defekte Jacken angeboten?)

(Nein) Das Cradle-to-Cradle Prinzip ist Karstadt bekannt wobei es zu diesem Zeitpunkt nicht auf Moorhead Produkte angewendet wird. Verbreitung dieses Prinzips und neu recyclebare Fasern und Materialien werden in Zukunft hoffentlich die Umsetzung vereinfachen. Reparaturmöglichkeiten für defekte Moorhead Jacken werden zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht angeboten. Wir versuchen, den Spagat zwischen Trend und Tradition zu lösen, indem wir uns Anregungen und Ideen auf internationalen Messen und Modenschauen holen, aber nur ausgesuchte Modethemen aufgreifen und diese sehr wertig und individuell für hessnatur umsetzen. Ziel dabei: Mode zu entwerfen, die auch im nächsten und übernächsten Jahr noch gerne getragen wird. Darüber hinaus achten wir ganz bewusst auf eine saisonübergreifende Kombinierbarkeit unserer Farben.

7. Zahlt das Unternehmen faire Preise?

Karstadts Preisverhandlungen mit Lieferanten finden nicht auf der Ebene von Rohstoff- und Zubehörlieferanten statt, sondern nur auf das Endprodukt bezogen (7a). Hier zahlt Karstadt seinen Lieferanten faire Preise (7b). Dies sollten wiederum dabei helfen, dass Rohstoff- bzw. Zubehörlieferanten von diesen Lieferanten faire Preise erhalten (7c). Mit den hessnatur-Sozialstandards und der Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation sorgt hessnatur für gerechte Arbeitslöhne in der Konfektion. (7d) Was Naturfasern betrifft, setzt hessnatur bei Bio-Baumwolle u.a. auf die Baumwolle, die aus dem eigenen Anbauprojekt in Zusammenarbeit mit der Schweizer Entwicklungshilfe-Organisation Helvetas aus Burkina Faso kommt – das Entwicklungsland in Westafrika zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Bauern des Projekts erhalten eine doppelte Prämie: Zum einen einen 20 %-Aufschlag zum regulären Baumwollpreis für den Bio-Anbau, zum anderen weitere 20 % Fair Trade-Prämie.Darüber hinaus unterstützt hessnatur aktuell zwei Schulen, die von den Kindern der Baumwollbauern besucht werden, und finanziert dort das regelmäßige Mittagessen. Damit ist sichergestellt, dass rund 550 Kinder einmal am Tag ein warmes und gesundes Essen bekommen.
  • 7a. Karstadt wäre es ja möglich, den Lieferanten zu sagen, dass diese ökologische und „fair“ gehandelte Stoffe (zumindest bei der Baumwolle) einkaufen sollen. Gerade für Baumwollbauern stellt der schwankende Preis ein enormes Problem dar.
  • 7b. Das ist eine Behauptung, die zu beweisen wäre. Würde ein „fairer“ Preis nicht beinhalten, dass die Arbeiter auch faire Löhne bekommen?
  • 7c. Funktioniert dass denn, wenn man sich nicht höchstpersönlich darum kümmert oder per Fairtrade-Label untermauert …?!
  • 7d. Mitgliedschaft in der FWF heisst ja nicht, dass direkt überall „faire“ Löhne gezahlt werden. In wie wieviel % der Fabriken wird denn bereits ein Living Wage gezahlt? Existiert ein mittelfristiger Plan, welche Höhe die Löhne in z.B. 5 Jahren erreicht haben sollen? Wird dies transparent gemacht?

8. Steht das Unternehmen zu seiner Verantwortung?

(Die Frage wurde mit einem etwas anderen Schwerpunkt gestellt: Werden die festgelegten Kriterien auch eingehalten und wie wird die Einhaltung überprüft?) Karstadt ist sich seiner sozialen/ökologischen Verantwortung bewusst und setzt sie seit vielen Jahren um (siehe Flyer “Zukunft dank Nachhaltigkeit”). Insbesondere der Bericht ab Seite 16 “Verantwortung in der Lieferkette” geht gezielt auf Ihre o.g. Frage hinsichtlich der Überprüfung
von sozialen/ökologischen Standards in Karstadts Lieferkette ein (in diesem Bereich wurde auch während Karstadts Insolvenz weitergearbeitet). Die darin beschriebenen Audits bei Lieferanten werden ausschließlich von unabhängigen Auditgesellschaften, wie z.B. dem TÜV, durchgeführt. Dabei werden insbesondere folgende Punkte geprüft: Verbot von Kinderarbeit, von Zwangsarbeit, von Diskriminierung jeglicher Art, Zahlung gesetzlich vorgeschriebener Mindestlöhne und geregelte Arbeitszeiten, Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, Größtmöglicher Umweltschutz. Die Auditierung und Schulung seiner Lieferanten um die Verbesserung von Produktionsbedingungen zu erreichen betreibt Karstadt nicht als Einzelkämpfer, sondern zusammen mit vielen europäischen Handelsunternehmen und auch Markenlieferanten. Unter dem Dach der BSCI, Business Social Compliance Initiative, haben sich zwischenzeitlich über 700 Unternehmen
verbunden, um eine einheitliche Kontrolle und die Verbesserung der Sozialstandards in der Lieferkette zu erreichen.
Die Lieferanten, speziell für unsere Bekleidungs-Eigenmarken und auch für Moorhead, produzieren überwiegend in Asien. Die wichtigsten Lieferanten sind bereits seit längerem auditiert. Unsere internen Vorgaben sehen vor, dass in allen ‚kritischen’ Produktionsländern über 90% der Lieferanten ein positives Audit absolviert haben müssen. Die 100%-Marke ist zwar erstrebenswert, aber tatsächlich kaum zu realisieren. Durch immer wieder neu Artikel, neu Materialien und wechselnde Märkte, gibt es auch immer wieder neu Produktionsstätten, die zu prüfen sind (8a).
Neben der konsequent ökologischen und sozial fairen Produktion engagiert sich hessnatur auch außerhalb der Wertschöpfungskette: Durch Sponsoring, durch Kooperationen und Förderung von nachhaltigen Projekten wie beispielsweise „Plant for the Planet“. Und dass die beiden Autoren bei diesem Punkt von „hessnatur als Pionier“ sprechen, freut uns natürlich besonders.Wer mehr über die angesprochenen Richtlinien erfahren will, wird hier fündig. (siehe hessnatur Blog-Eintrag)
  • 8a. Ist Umsetzung von Verantwortung für Karstadt = Auditieren? Warum reden dann so viele darüber, dass Audits alleine wenig verändern?

Text: Mark Starmanns

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3 Kommentare on “ACHT FRAGEN AN KARSTADT & HESSNATUR”

  1. [...] Blog vom Netzwerk faire Mode hat Mark Starmanns jetzt die Antworten von Karstadt und uns gegenübergestellt. Bei der Gegenüberstellung haben sich weitere Fragen ergeben, auf die ich heute noch mal eingehen [...]

  2. [...] sie doch einen guten Willen und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Stakeholdern wie im Fall von Karstadt und hessnatur. Oder ist sie doch nur Augenwischerei? An Karstadts Authentizität haben wir Zweifel [...]


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