BEKLEIDUNGSKONZEPTE IM WANDEL. IM GESPRÄCH MIT DANIELA PAIS VON ELEMENTUM

Stellen Sie sich vor, aus Ihrem Pulli wird ein Kleid, dann ein Schal oder ein Rock. Elementum stellt Teile aus Jersey her, die durch wenige geschickt gesetzte Schnitte in zahlreichen Variationen getragen werden können. Enstanden aus einer Masterarbeit an der Design Academy Eindhoven (NL), ist Elementum heute nicht mehr aus dem ABC der ökofairen Labels wegzudenken. Wir bewundern immer wieder, wie raffiniert Elementum eine einfache Idee umsetzt, und verfolgen seit einiger Zeit die Arbeit des Labels (so in unserem Blogpost im Februar 2012). Hier nun ein Interview mit der portugiesischen Designerin und Jungunternehmerin Daniela Pais.

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VOM KÜNSTLER ZUM MODEDESIGNER: DAVIDE GRAZIOLI UNS SEIN BERLINER LABEL ATELIER AWASH

Der Künstler und Modedesigner Davide Grazioli ist weit gereist bevor er vor gut drei Jahren sein einzigartiges Label für Männermode in Berlin gründete. Sein Stil ist elegant und leger, die hochwertigen Stoffe sind speziell für sein Label entwickelt und produziert. Nicht nur Weltenbummler fühlen sich wohl in seinen lässigen Shirts, Sakkos und Hosen. In Graziolis Entwürfen findet vor allem das urbane und zeitgenössische Lebensgefühl Ausdruck.

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GOLDENE ZEITEN FÜR HANF? IM GESPRÄCH MIT HEMPAGE GRÜNDER ROBERT HERTEL

Hanf wird in Zukunft wieder ein ernst zu nehmender Konkurrent für die weisse Flocke. Davon ist Robert Hertel, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der HempAge AG, überzeugt. Seit 1999 produziert HempAge Bekleidung aus Hanf und optimiert Technologien rund um die Verarbeitung der Hanffaser. Anna Perrottet sprach mit dem HempAge-Gründer über Zustände in indischen Fabriken, den Weg zum Rohstoff Hanf, und Aufgaben und Grenzen öko-fairer Pionierunternehmen in der Textilbranche.

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GOOD JEANS GUIDE III

Am 2. Dezember 2012 lief im Ersten Günther Jauchs Talkshow zum Thema: “Schöne Bescherung! Wer muss für unsere Geschenke leiden?” In der Rubrik Links & Wissenswertes verwies die Sendung auch auf unseren Jeansguide. Wir publizieren ihn deshalb aus gegebenem Anlass erneut.

Im März 2012 hat der NDR die Dokumentation „Der Preis der Blue Jeans“ ausgestrahlt, welche die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Jeans Produktion sehr anschaulich zeigt. Als Reaktion haben wir einen Good Jeans Guide herausgebracht mit Jeans-Brands, die sich ernsthaft bemühen die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen bei ihrer Jeans-Produktion zu reduzieren. Drei Monate später folgte unser Good Jeans Guide II mit weiteren Firmen. Da diese Guides sehr stark nachgefragt werden, legen wir nun beide Guides zusammen – und sind natürlich offen für Erweiterungen.

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DAS GESCHÄFT MIT UNSEREN ALTKLEIDERN. MEHR TRANSPARENZ BITTE!

Was geschieht mit unseren Kleidern, wenn wir sie in den Altkleider-Container geben? Als Antwort empfehlen wir die Dokumentation von Angela Scheele „Die Masche mit den alten Kleidern“, die am 17.8.2012 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Zwei Modedesignerinnen trotzen der Wegwerf-Kultur. Für sie sind die alten Kleider eine reiche Fundgrube für ungewöhnliche Stoffe und Farben. Diese Florentiner Gardine soll bald eine Bluse werden.

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“INITIATIVEN FÜR NACHHALTIGE BAUMWOLLE” – ALLES NACHHALTIG?

Im August 2011 wurde die Kampagne „Initiativen für nachhaltige Baumwolle (INBW)“ ins Leben gerufen. Hinter der Kampagne stehen die Aid by Trade Foundation mit der Initiative Cotton Made in Africa (CmiA), TransFair e.V. mit Fairtrade-zertifizierter Baumwolle sowie die Beratungsagentur Future for Cotton für biologisch angebaute Baumwolle. Im Juli 2012 wurde die Kampagne im Rahmen der Ethical Fashion Show Berlin präsentiert und kontrovers diskutiert.  Sophia Opperskalski hat mit Alexandra Perschau von Future for Cotton über die Kampagne gesprochen.

 

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AUS DER FORSCHUNG: WARUM WERDEN NÄHERINNEN IN DER MODEINDUSTRIE NICHT FAIR BEZAHLT?

NGOs und Gewerkschaften kritisieren immer wieder, dass die national festgelegten Mindestlöhne für NäherInnen in Niedriglohnländern ausbeuterisch und menschenunwürdig seien. Ein Beispiel: Der vom Staat Bangladesch festgelegte monatliche Mindestlohn für eine Näherin liegt bei rund 30 Euro (für maximal 48 Stunden/Woche). Ein menschenwürdiges Leben ist bei diesem Lohn nicht möglich. Deshalb arbeiten viele NäherInnen täglich zahlreiche Überstunden, und leben dennoch in katastrophalen Verhältnissen in den Slums von Dhaka. In anderen Niedriglohnländern Asiens, Osteuropas und Lateinamerikas sieht es nicht viel besser aus. Aber warum ist es so schwierig, faire Löhne zu bezahlen? Martin Hobi und Mark Starmanns forschen in der Schweiz und in Indien zu dieser Frage und geben Antworten.

Was ist überhaupt ein „Existenzlohn“?

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