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	<title>GET CHANGED!</title>
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	<description>hier finden Sie Infos zu fairer Mode, ethical fashion, grüner Mode</description>
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		<title>GET CHANGED!</title>
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		<title>GET CHANGED! Blog wird zum GET CHANGED! Magazin und noch viel mehr</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 16:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[GET CHANGED]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Dezember haben wir hier auf unserem Blog über die Fortschritte des Projekts berichtet. Nun ist es soweit: Das neue Fachportal von GET CHANGED! The Fair Fashion Network ist online und markiert einen weiteren Schritt beim Ausbau eines umfassenden Online-Portals für sozial und ökologisch produzierte Mode. Ob Top-Entscheider der Textilbranche, CSR- oder Produktmanager, Einzelhändler, Journalisten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2131&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Im Dezember haben wir hier auf unserem Blog über die Fortschritte des Projekts berichtet. Nun ist es soweit: Das neue Fachportal von <a href="http://www.getchanged.net" target="_blank">GET CHANGED! The Fair Fashion Network</a> ist online und markiert einen weiteren Schritt beim Ausbau eines umfassenden Online-Portals für sozial und ökologisch produzierte Mode.</b></p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2013/01/gc-screenshot-launch.jpg"><img alt="GC-screenshot-launch" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2013/01/gc-screenshot-launch.jpg?w=557&#038;h=604" width="557" height="604" /></a></p>
<p>Ob Top-Entscheider der Textilbranche, CSR- oder Produktmanager, Einzelhändler, Journalisten oder interessierte Konsumenten und Konsumentinnen – GET CHANGED! vermittelt Expertenwissen an alle, die sich für faire Mode interessieren. Ziel ist es, einer modebewussten Community die komplexen Zusammenhänge der globalen Textil- und Bekleidungsproduktion allgemein verständlich aufzubereiten und sie über positive sowie kritische Aspekte zu informieren. <span id="more-2131"></span></p>
<p>Für alle zugänglich ist das <a href="http://www.getchanged.net/de/magazin/aktuell/get-changed-das-neue-portal-fuer-faire-mode-102.html?page=" target="_blank">GET CHANGED! Magazin</a>, das regelmässig aktuelle Themen aufgreift, Trends vorstellt, fundierte Hintergrundinformationen bietet, Good Guides zu bestimmten Produktkategorien veröffentlicht und vieles mehr. Ab April können KonsumentInnen über die entsprechende Suchfunktion nach Produkten, Shops und Brands suchen. Bereits jetzt zeigen wir eine Auswahl an <a href="http://www.getchanged.net/de/stores/partner-stores/" target="_blank">Partner Stores</a> in Deutschland, Österreich und der Schweiz. InhaberInnen der <a href="http://www.getchanged.net/de/stores/get-changed-card-bestellen/" target="_blank">GET CHANGED! Card</a> kaufen faire Mode bei unseren Partnern günstiger ein und unterstützen zusätzlich das Projekt.</p>
<p>Registrierte Händler haben ausserdem ab sofort kostenlosen Zugang zur <a href="http://www.getchanged.net/business/registrierseite-n63-sD.html" target="_blank">Brands-Datenbank</a>. Lesen Sie im GET CHANGED! Magazin, was Ihnen das neue Online-Portal heute schon bietet und welche Funktionen noch geplant sind. <strong>Unser Blog wird ab sofort durch das Magazin und den GET CHANGED! Newsletter abgelöst</strong>, den wir alle zwei Wochen versenden. Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, können Sie ihn über den entsprechenden Link im Newsletter jederzeit abbestellen.</p>
<p><strong>Mit diesem letzten Blogeintrag verabschieden wir uns von unseren Bloglesern und danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse an unserem Projekt! Das GET CHANGED! Team freut sich über ein Wiedersehen auf <a href="http://www.getchanged.net">www.getchanged.net. </a><br />
</strong></p>
<p>Wenn Sie uns persönlich kontaktieren möchten, schicken Sie uns einfach eine Mail an <a href="mailto:info@getchanged.net" target="_blank">info-at-getchanged.net</a> oder verbinden Sie sich mit uns auf Facebook.</p>
<p>Sie möchten das Projekt unterstützen und bekannter machen? Gerne geben wir Ihnen mehr Auskunft und schicken Ihnen unser Informationsmaterial zu.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2131&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>GREEN GUIDE BERLIN FASHION WEEK 2013</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 13:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Ethical Fashion Show]]></category>
		<category><![CDATA[Green Showroom]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht´s denn mit der Grünen Modecrowd während der Berlin Fashion Week im Januar aus? Der Green Guide von Beyond Berlin sagt es Euch. Einmal mehr legt sich ein feines grünes Netz über die Messelandschaft der Hauptstadt gemäß der Vielfalt ihres Stils und ihrer Segmente. Autorinen: Fredericke Winkler &#38; Lena Nocke, Beyond Berlin Jeans auf [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2008&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie sieht´s denn mit der Grünen Modecrowd während der Berlin Fashion Week im Januar aus? Der Green Guide von <a title="SCHWEIZER MODEDESIGN IM KONTEXT DER SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN FAIRNESS" href="http://www.beyondberlin.com" target="_blank">Beyond Berlin</a> sagt es Euch. Einmal mehr legt sich ein feines grünes Netz über die Messelandschaft der Hauptstadt gemäß der Vielfalt ihres Stils und ihrer Segmente.</h3>
<div id="attachment_2074" class="wp-caption alignnone" style="width: 600px"><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2013/01/format_by_cristian_straub_fuer_esther_perbandt.png"><img class="size-full wp-image-2074 " title="Format_by_Cristian_Straub_fuer_Esther_Perbandt" alt="Format_by_Cristian_Straub_fuer_Esther_Perbandt" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2013/01/format_by_cristian_straub_fuer_esther_perbandt.png?w=590&#038;h=332" width="590" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt des Imagefilms “Format” by Cristian Straub für Esther Perbandt</p></div>
<p><strong>Autorinen: Fredericke Winkler &amp; Lena Nocke, Beyond Berlin</strong></p>
<p>Jeans auf der Bread &amp; Butter, Prét-a-Porter auf der Premium und viele Eco Classics scheinen ihre optimale Plattform auf der <a href="http://www.the-gallery-berlin.com" target="_blank">“The Gallery Berlin” </a>gefunden zu haben. Eine wunderbare Kollektion hat es sogar ins Zelt geschafft. Wir sagen: Go! <a href="http://www.isabelldehillerin.com" target="_blank">Isabell de Hillerin</a>, denn nachdem Dich in der vergangenen Saison schon die <a href="http://www.vogue.de/mode/mode-news/berlin-fashion-week-juli-2012-impressionen-vom-vogue-salon#galerie/3" target="_blank">Vogue</a> entdeckt hat, könntest Du diesmal den Rest der Modewelt erobern.<span id="more-2008"></span></p>
<p>Die mit Abstand größte Auswahl an nachhaltiger Mode findet man natürlich auf den explizit grünen Messeplattformen <a href="http://ethicalfashionshowberlin.com">Ethical Fashion Show</a> und <a href="http://green-showroom.net" target="_blank">GREENshowroom</a>, wobei auffällt, dass sich für die Ethical Fashion Show schon nach drei Editionen ein treuer Kern an ausstellenden Brands und Institutionen gefunden hat, welche auch im Januar wieder im Kreuzberger E-Werk zu finden sind. Uns erwartet dort also ein Meet&amp;Greet mit einigen neuen Gesichtern für die Würze; ein Rezept, welches mit solider Kost gute Geschäfte einbringen könnte. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Pariser Mutterveranstaltung dieses Jahr überraschend eine <a href="http://www.fabeau.de/news/ethical-fashion-show-berlin-ist-gruner-als-paris/">Auszeit</a> angekündigt hat, ist die positive Entwicklung des Berliner Ablegers der Ethical Fashion Show, ja seine Mauser vom Kind zur Mutter, ein wichtiges Signal. Unsteter scheint es beim GREENshowroom zuzugehen. Denn hier hat sich das Ausstellerportfolio, abgesehen von wenigen Stammbrands, fast vollständig geändert, wodurch die Messe eher wie eine Trend-Expo anmutet denn wie eine Orderplattform. Trends aufzeigen kann sie dafür gut, was auch Pressevertreter dankbar annehmen und diese Messe zum wichtigen Bestandteil jeder grünen Berlin-Planung macht.</p>
<p>Somit werden 93 (davon zählte ich 10 Institutionen und Zulieferer ) der insgesamt 127 grünen Aussteller von der Veranstalterin der Ethical Fashion Show und des GREENshowrooms, der Messe Frankfurt präsentiert. Wem bei dieser Zahl das Wort Monopol in den Kopf kommt, dem sei verziehen, vor allem, da der hessische Messeveranstalter nun auch gemeinsame Sache mit ihrem deutschen Konkurrenzveranstalter <a href="http://www.innatex.muveo.de" target="_blank">Innatex</a> in Sachen Mode macht und die allseits bekannte und geliebte “Innatex Lounge” ko-organisert. Diese nennt sich jetzt <a href="http://www.innatex.muveo.de/index.php?id=70">Green Lounge</a> und auch sonst ändert sich einiges. Denn aus der bloßen Networking Party am Abend, die in der Vergangenheit für einige feuchtfröhliche Abstürze sorgte, wird nun eine Ganztagesveranstaltung mit Ausstellungsfläche im Umspannwerk Kreuzberg. Es bleibt zu hoffen, dass der wunderbar persönliche Charme der Lounge trotz Locationwechsel und größerem Fahrwasser erhalten bleibt. Nicht ganz so einträchtig verlaufen im Jahre 2013 die Eco-Catwalk-Events, denn nachdem sich der <a href="http://showfloorberlin.de" target="_blank">Showfloor Berlin</a> von seinem Hauptsponsor und Namensgeber Lavera getrennt hat – oder vielmehr anders herum – veranstalten beide Parteien eigenständige Modenschauen, die bitteschön nicht verwechselt werden sollen. Der Showfloor Berlin nämlich findet im “Huxley´s Neue Welt” in Berlin-Neukölln statt, während der <a href="http://www.lavera-showfloor.de" target="_blank">Lavera Showfloor</a> das vorteilhafter gelegene Umspannwerk am Alexanderplatz gewählt hat. Well, es besteht eine Restchance, dass es sich hierbei um einen verkappten Intelligenztest handeln könnte. Den werden wir schon bewältigen.</p>
<p>Besonders gefreut habe ich mich darauf, die neue konventionelle Messe <a href="http://panorama-berlin.com/home/" target="_blank">“Panorama Berlin”</a> vorab zu checken, die sie nach einem verzögerten Start diese Saison im Expocenter Airport am Flughafen Schönefeld zur Landung ansetzt. Etwas ab vom Schuss verspricht ihr Artwork und eine stolze Anzahl an Ausstellern, dass sie die Reise wert sein könnte. Leider befanden sich unter den Brands keine erkennbar grünen Labels, sodass sie zumindest in diesem Guide keine Landeerlaubnis bekommt. Oder ist mir jemand durch die Lappen gegangen?</p>
<p>Wie dem auch sei. Es gibt einiges zu tun in Berlin vom 15.01-18.01. wobei wir euch die Planung der ohnehin aus der Natur der Sache chaotischen Tage mit dieser kleinen Übersicht erleichtern möchten. Wir haben alle Brands zusammengetragen, die aufgrund ihrer ökologischen und/oder sozialen Produktionsprozesse als grün bezeichnet werden können. Da wir in den vergangenen Saison immer wieder über Brands gestolpert sind, die nicht unbedingt jeder als grün bezeichnen würde, wir aber aufgrund ihres Konzepts “unter Beobachtung” haben, führen wir diesmal die “Check”-Kategorie ein, in der Ihr – nennen wir sie mal hellgrüne Brands findet. Dort werdet ihr auch den einen oder anderen Major finden, dessen Bemühungen erfreulich sind und die wir durch eine breite Kontrolle weiter motivieren möchten. Bitte beachtet auch, dass die Shows meist mit RSVP sind.</p>
<p>Sollte ein Label oder eine Veranstaltung in der Liste fehlen, dann meldet Euch bitte bei uns. Vielen Dank!</p>
<p>Wir wünschen Euch eine gute Anreise und freuen uns Euch bald während der Berlin Fashion Week zu treffen.</p>
<p>Fredericke Winkler &amp; Lena Nocke von <a href="http://www.beyondberlin.com" target="_blank">Beyond Berlin</a></p>
<p><b>ETHICAL FASHION SHOW</b></p>
<p><a href="http://www.2elama.com" target="_blank">Elämä</a> | <a href="http://www.aikyou.de" target="_blank">Aikyou </a>| <a href="http://www.almalovis.com">Alma &amp; Lovis </a>| <a href="http://www.aluc.eu">Aluc</a> | <a href="http://www.ann-toussaint.com">Ann Toussaint</a> | <a href="http://www.bag-to-life.com">Bag to Life</a> | <a href="http://www.beadbags.de">Beadbags</a> | <a href="http://www.sevya.com">Sevya</a> | <a href="http://www.bibico.co.uk">Bibico</a> | <a href="http://www.boombuz.at">Boombuz</a> | <a href="http://www.braintreehemp.co.uk">Braintree</a> | <a href="http://www.caboclobrasil.com">Caboclo</a> | <a href="http://www.mycampeche.it">Campeche</a> | <a href="http://www.chocloproject.com">Choclo Project</a> | <a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com">Elementum by Daniela Pais</a> | <a href="http://www.esmod.de">Esmod Berlin</a> | <a href="http://www.format-favourites.de">Format</a> | <a href="http://www.freshtex.com">Freshtex</a> | <a href="http://www.fukushima-label.de">Fukushima</a> | <a href="http://www.getchanged.net">Get Changed </a>| <a href="http://www.globehope.com">Globe Hope</a> | <a href="http://www.global-standard.org">GOTS</a> | <a href="http://www.goettindesgluecks.at">Göttin des Glücks</a> |<a href="http://www.vikada.it">GR Nature </a>| <a href="http://www.grandstep.de">Grand Step Shoes</a> | <a href="http://www.greengeorgia.de">Green Georgia</a> | <a href="http://www.harolds-bags.de">Harold´s</a> | <a href="http://www.hempage.de">Hempage</a> | <a href="http://www.modedesign-studium.de">Hochschule Hannover</a> | <a href="http://www.naturtextil.com">IVN</a> | <a href="http://www.imbackstyle.com">I´m Back</a> | <a href="http://www.Johnwshoes.de">John W. Shoes</a> | <a href="http://www.kaethemaerz.de">Kaethe Maerz</a> | <a href="http://www.kameleonrose.com">Kameleon Rose</a> | <a href="http://www.kavat.com">Kavat</a> | <a href="http://www.komodo.co.uk">Komodo</a> | <a href="http://www.lherberouge.com">L´Herbe Rouge </a>| <a href="http://www.lanius-koeln.de">Lanius</a> | <a href="http://www.lavgon.it">Lavgon</a> | <a href="http://www.lebenskleidung.com">Lebenskleidung</a> | Madness | <a href="http://www.modamedea.it">MeDeA</a> | <a href="http://www.meinfrollein.de">Meinfrollein</a> | <a href="http://www.milch.mur.at">Milch</a> | <a href="http://www.milde-berlin.com">Milde</a> | <a href="http://www.moao.eu">My One And Only</a> | <a href="http://www.niconeytibetan.com">Nico Ney + Tibe Tan</a> | <a href="http://www.nicolettafasani.blogspot.de">Nicoletta Fasani</a> | <a href="http://www.nurmiclothing.com">Nurmi</a> | <a href="http://www.homep-age.com">P/Age </a>| <a href="http://www.poyen.cl">Poyen</a> | <a href="http://www.prancingleopard.de">Prancing Leopard</a> | <a href="http://www.purecotton.cl">Pure Cotton</a> | <a href="http://www.quagga.it">Quagga</a> | <a href="http://www.danielkroh.com">ReClothings</a> | <a href="http://www.recolution.de">Recolution</a> | <a href="http://www.renatacampos.com.br">Renata Campos</a> | <a href="http://www.room-to-roam.com">Room to Roam</a> | <a href="http://www.serendipity.dk">Serendipity</a> | <a href="http://www.sey-fashion.com">Sey Organic Jeans</a> | <a href="http://www.stormiepoodle.se">Stormie Poodle</a> | <a href="http://www.studiojux.com">Studio Jux</a> | <a href="http://www.suka-online.com">Suka</a> | <a href="http://www.the-hemp-line.com">The Hemp Line</a> | <a href="http://www.umiwi.de">Umiwi</a></p>
<p><b>GREEN SHOWROOM</b></p>
<p><b><a href="http://www.6mhwear.com">6 Miles Horizon</a> | <a href="http://www.alekskurkowski.com">Aleks Kurkowski</a> | <a href="http://www.animanapatagonia.com">Animaná</a> | <a href="http://www.anthyia.com">Anthyia</a> | <a href="http://www.atelier-laurepaschoud.ch">Atelier Laure Paschoud</a> | <a href="http://www.cocccon.de">Cocccon</a> | <a href="http://www.iedmadrid.com">Coknit Connect</a> | <a href="http://www.deepmello.com">Deepmello</a> | <a href="http://www.edelziege.de">Edelziege</a> | <a href="http://www.elsengringhuis.com">Elsen Gringhuis</a> | <a href="http://www.kaschubahommage.com">Kaschuba Hommage</a> | <a href="http://www.katharinakaiser.com">Katharina Kaiser</a> | Kathleen Thiel | <a href="http://www.toni.kobleder.at">Kobleder</a> | <a href="http://www.leibschneider.com">Leibschneider</a> | <a href="http://www.luxaa.de">Luxaa</a> | <a href="http://www.mandalidesign.com">Mandali</a> | <a href="http://www.mybiotifulbag.com" target="_blank">My Biotiful Bag</a> | <a href="http://www.myuli.com">Myuli</a> | <a href="http://www.nicay.de">Nicay</a> | <a href="http://www.rabensshop.de">Rabens</a> | <a href="http://www.royalblush.ch">RoyalBlush</a> | <a href="http://www.sarahreinhard.ch">Sarah Reinhard</a> | <a href="http://www.seemetheworld.com">Seeme</a> | <a href="http://www.stefaniamasotto.it">Stefanie Masotto</a> | <a href="http://www.studio-ecocentric.com">Studio Ecocentric</a> | <a href="http://www.vios.at" target="_blank">Vios</a> | <a href="http://www.vyosna.com">Vyosna</a></b></p>
<p><b>BREAD AND BUTTER</b></p>
<p>(CHECK) <a href="http://jlindeberg.com">J.Lindeberg</a> | <a href="http://www.kingsofindigo.com" target="_blank">Kings of Indigo</a> | <a href="http://www.knowledgecottonapparel.com" target="_blank">Knowledge Cotton</a> | (CHECK) <a href="http://www.kohzo.ch">Kohzo</a> | <a href="http://www.kuyichi.com">Kuyichi</a> | <a href="http://www.nudiejeans.com">Nudie Jeans</a> | (CHECK) <a href="http://www.toms.com">Toms</a> | <a href="http://www.twothirds.com">Twothirds</a><br />
<a href="http://www.wewood.de/">Wewood</a> | <a href="http://www.wooden-radio.com">Wooden Radio</a> | <a href="http://aquestionof.net">A Question Of </a>| (CHECK) <a href="http://www.marc-o-polo.de">Marc O´Polo</a></p>
<p><b>PREMIUM EXHIBITIONS</b></p>
<p><a href="http://www.mattandnat.com">Matt &amp; Natt</a> | <a href="http://www.andes-made.com">Andes Made</a> | <a href="http://www.armedangels.de">Armed Angels</a> | <a href="http://www.desartistes.org">Des Artistes</a> | <a href="http://www.farmersmarket.is">Farmers Market</a> | (CHECK) <a href="http://www.gudrungudrun.com">Gudrun &amp; Gudrun</a> | <a href="http://www.lanius-koeln.de" target="_blank">Lanius</a> | <a href="http://www.les-racines-du-ciel.com">Les Racines du Ciel </a>| <a href="http://www.peopletree.co.uk">People Tree</a> | <a href="http://www.raffauf.de">Raffauf</a> | <a href="http://www.rita-in-palma.com">Rita in Palma</a> | <a href="http://www.thebaand.com" target="_blank">The Baand</a> | (CHECK) <a href="http://www.villagaia.de">Villa Gaia</a> | <a href="http://www.wellicious.com">Wellicious</a> | (CHECK) <a href="http://www.iheart.de">iheart</a> | (CHECK) <a href="http://www.scarosso.com">Scarosso</a> | <a href="http://www.goodsociety.org">Good Society</a> | <a href="http://www.lherberouge.com" target="_blank">L´Herbe Rouge</a></p>
<p><b>SEEK</b></p>
<p><a href="http://www.germangarment-shop.de">German Garment</a> | <a href="http://www.misionmisericordia.com" target="_blank">Misericordia</a> | <a href="http://www.veja.fr">Veja</a></p>
<p><b>BRIGHT</b></p>
<p><a href="http://www.greenality.de">Greenality</a> | (CHECK) <a href="http://de.puma.com">Puma</a></p>
<p><b>THE GALLERY BERLIN</b></p>
<p><a href="http://www.consequent.org">Consequent</a> | <a href="http://www.sabine-hofius.de">Sabine Hofius</a> | <a href="http://www.schweikardt-moden.de">Dunque</a> | <a href="http://www.schweikardt-moden.de">Naturalmente</a> | (CHECK) <a href="https://www.trippen.com" target="_blank">Trippen</a> | <a href="http://www.privatsachen.com">Cocon Commerz </a>| <a href="http://www.queenandprincess.de">Queen and Princess</a></p>
<p><b>SHOWROOMS</b></p>
<p><a href="http://www.slowmo.eu">Upcycling Fasihon Store </a>/ 15.01. – 19.01 / Linienstrasse 77 / 10119 Berlin<a href="http://www.slowmo.eu"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.slowmo.eu">Slowmo</a> / 16.01. – 19.01 / Libauerstrasse 16 / 10245 Berlin</p>
<p><a href="http://www.estherperbandt.com">Esther Perbandt</a> / 16.01. – 18.01. / Almstadtstrasse 3 / 10119 Berlin</p>
<p><a href="http://www.umasan-world.com">Umasan</a> / 16.01.-17.01 / Linienstrasse 40 / 10119 Berlin</p>
<p><a href="http://www.schmidttakahashi.de">Schmidttakahashi</a> / 16.01. – 19.01 / Linienstrasse 40 / 10119 Berlin</p>
<p><a href="http://www.berlin-efect.net/scoop.html">Scoop</a> / 16.01. – 18.01 / Skalitzerstr 86 / 10997 Berlin</p>
<p><a href="http://www.treches.com">Treches</a> / 16.01. – 19.01 / Weserstr. 191 / 12045 Berlin</p>
<p><b>SHOWS</b></p>
<p><b>15.01.2013</b></p>
<p>18.00 <a href="http://www.format-favourites.de" target="_blank">Format</a> / <a href="http://showfloorberlin.de" target="_blank">Showfloor Berlin</a><br />
19.30 <a href="http://www.raffauf.de">Raffauf</a> / <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a><br />
21.00 <a href="http://www.johannariplinger.com" target="_blank">Johanna Riplinger </a>/ <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a><br />
22.30 <a href="http://www.benu-berlin.com" target="_blank">Benu Berlin</a> “8 Acts of Rebellion” / <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a></p>
<p><b>16.01.2013</b></p>
<p>15.30 Salon Show / <a href="http://www.green-showroom.net">GREENshowroom</a><br />
18.30 <a href="http://leilahafzi.com" target="_blank">Leila Hafzi</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
19.30 <a href="http://www.estherperbandt.com">Esther Perbandt</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
21.00 <a href="http://www.kaethemaerz.de">Kaethe Maerz</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
22.30 <a href="http://www.tammam.co.uk">Tammam</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
22.30 <a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com">Elementum by Daniela Pais</a> &amp; <a href="http://nataliedekoning.nl">Natalie de Koning</a> &amp; <a href="http://www.studiojux.com" target="_blank">Studio Jux</a> / <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a></p>
<p><b>17.01.2013</b></p>
<p>17.00 <a href="http://www.isabelldehillerin.com">Isabell de Hillerin</a> / Mercedes Benz Fashion Week Berlin (Zelt)<br />
18.00 <a href="http://www.homep-age.com">P/Age</a> / <a href="http://showfloorberlin.de" target="_blank">Showfloor Berlin</a><br />
18.00 <a href="http://www.edelziege.de" target="_blank">Edelziege</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
19.30 <a href="http://www.goettindesgluecks.com">Göttin des Glücks</a> / <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a><br />
19.30 <a href="http://www.ewaherzog.com">Ewa Herzog</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
21.00 <a href="http://www.umasan-world.com">Umasan</a> / <a href="http://showfloorberlin.de">Showfloor Berlin</a><br />
21.00 <a href="http://www.goodsociety.org">Good Society</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
22.30 <a href="http://www.adazanditon.com" target="_blank">Ada Zandition</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
22.30 <a href="http://www.battenbergcartwright.co.uk" target="_blank">Battenberg-Cartwright</a> / <a href="http://showfloorberlin.de" target="_blank">Showfloor Berlin</a></p>
<p><b>18.01.2013</b></p>
<p>18.00 <a href="http://www.vyosna.com">Vyosna</a> &amp; <a href="http://www.6mhwear.com">6 Miles Horizon</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
19.30 <a href="http://www.fabryan.com">Fabryan</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
21.00 <a href="http://www.kaskahass.de">Kaska Hass Couture</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a><br />
22.30 <a href="http://www.shakkei.de/de/">Shakkei</a> / <a href="http://www.lavera-showfloor.de">Lavera Showfloor</a></p>
<p><b>EVENTS</b></p>
<p>16.01.2013 / 17.30 / Pressekonferenz <a href="http://www.getchanged.net">GET CHANGED!</a> / <a href="http://ethicalfashionshowberlin.com">Ethical Fashion Show</a><br />
16.01.2013 / ab 14.00 / <a href="http://www.innatex.muveo.de/index.php?id=70">Green Lounge Ausstellung</a> / Umspannwerk Kreuzberg<br />
16.01.2013 / ab 18:00 / <a href="http://www.innatex.muveo.de/index.php?id=70">Green Lounge Networking Party </a>/ Umspannwerk Kreuzberg</p>
<p>Vielen Dank an Lars (<a href="http://www.gruenewiese-shop.de" target="_blank">Gruene Wiese</a> &amp; <a href="http://www.gruenemode.de" target="_blank">Grünemode.de</a>) und Mark (Getchanged!) für die Unterstützung beim Aufbau des Guides.</p>
<p>Bild: Ausschnitt des Imagefilms “Format” by Cristian Straub für Esther Perbandt</p>
<p><b>Großes DANKESCHÖN an Fredericke Winkler und Lena Nocke von <a href="http://www.beyondberlin.com/blog/unser-green-guide-bfw-2013?fb_action_ids=534866913197809%2C534836809867486&amp;fb_action_types=og.likes&amp;fb_source=other_multiline&amp;action_object_map=%7B%22534866913197809%22%3A546429982035401%2C%22534836809867486%22%3A365842236840229%7D&amp;action_type_map=%7B%22534866913197809%22%3A%22og.likes%22%2C%22534836809867486%22%3A%22og.likes%22%7D&amp;action_ref_map=%5B%5D">Beyond Berlin</a>, die den Green Guide erstellt und für ein Crossposting zur Verfügung gestellt haben.</b></p>
<p><b>Alles <a href="http://goo.gl/maps/ICzOm" target="_blank"><b>auf einer Karte</b></a> dank Mark Starmanns von <a href="http://www.getchanged.net/">GET CHANGED!</a></b></p>
<div class="googlemaps"><iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://maps.google.ch/maps/ms?msid=206192666042621860819.0004d2ba1b53c91f0cf40&amp;msa=0&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;ll=52.517161,13.416538&amp;spn=0.063407,0.101967&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="https://maps.google.ch/maps/ms?msid=206192666042621860819.0004d2ba1b53c91f0cf40&amp;msa=0&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;ll=52.517161,13.416538&amp;spn=0.063407,0.101967&amp;source=embed" style="text-align:left">View Larger Map</a></small></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2008/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2008/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2008&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>GET CHANGED The Fair Fashion Network startet durch</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/12/06/get-changed-the-fair-fashion-network-startet-durch/</link>
		<comments>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/12/06/get-changed-the-fair-fashion-network-startet-durch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 16:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shops]]></category>
		<category><![CDATA[Concept Stores]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Partner Stores]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Zeit für ein Update in eigener Sache, denn beim NETZWERK FAIRE MODE hat sich viel getan! Mit dem Start unserer neuen Webseite www.getchanged.net und unserem neuen Namen GET CHANGED The Fair Fashion Network kommen wir unserem zukünftigen Portal einen grossen Schritt näher. Lesen Sie, was unsere Vision ist, wer unser Partner Stores sind, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2055&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Es ist Zeit für ein Update in eigener Sache, denn beim NETZWERK FAIRE MODE hat sich viel getan! Mit dem Start unserer neuen Webseite <a href="http://www.getchanged.net">www.getchanged.net</a> und unserem neuen Namen GET CHANGED The Fair Fashion Network kommen wir unserem zukünftigen Portal einen grossen Schritt näher. Lesen Sie, was unsere Vision ist, wer unser Partner Stores sind, welche Vorteile Ihnen die GET CHANGED Card bringt und was wir als nächstes planen.</h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/gc_fb_header_nov_2012_def.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2058" alt="GC_FB_Header_Nov_2012_V03.indd" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/gc_fb_header_nov_2012_def.jpg?w=590&#038;h=216" height="216" width="590" /></a></p>
<p>„Get changed!“ ist unser Claim und so heisst neu auch unser Projekt: Aus NETZWERK FAIRE MODE wird GET CHANGED The Fair Fashion Network. Unsere Vision ist, dass wir mit GET CHANGED einen Beitrag dazu leisten, dass die globale Bekleidungsindustrie sich hin zu mehr Fairness entwickelt. Und damit meinen wir soziale <span style="text-decoration:underline;">und</span> ökologische Fairness. In unseren überarbeiteten <a href="http://www.getchanged.net/de/was-ist-fair-fashion/">Fairness-Kriterien</a> beschreiben wir unsere Defition ausführlicher. Es darf doch nicht sein, meinen wir, dass die Kleider, die wir hier in Westeuropa kaufen in den Produktionsländern in Osteuropa, Afrika und Asien unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt werden.</p>
<h3>Mehr als 30 ausgewählte Läden mit fairer Mode – und 10% Rabatt mit der GET CHANGED Card</h3>
<p>Wir lieben Fashion – besonders, wenn sie fair ist. Darum präsentiert und fördert GET CHANGED Modefirmen mit sozialer und ökologischer Produktion – und Shops, die diese Mode verkaufen. Auf unserer neuen Website <a href="http://www.getchanged.net">www.getchanged.net</a> finden Sie bereits über 30 ausgewählte Partner Stores für faire Mode in Deutschland und der Schweiz. Und es kommen laufend neue Stores dazu, unter anderem auch aus Österreich!<span id="more-2055"></span></p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/partner-stores.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2060" alt="Partner-Stores" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/partner-stores.jpg?w=590&#038;h=631" height="631" width="590" /></a></p>
<p>Unsere Partner Stores sind Läden, die mit viel Herzblut und Engagement geführt werden und mit einem guten und kritischen Auge Lieblingstücke für ihre Kunden auswählen. Dabei sind sowohl „alte Hasen“ der Grünen Mode wie <a href="http://www.glore.de/xtcommerce/shop_content.php?coID=10">Glore</a> in Hamburg, Stuttgart, München, Nürnberg und <a href="http://www.gruenewiese-shop.de/laden">Grüne Wiese</a> in Münster, aber auch noch junge Läden, die gerade ihren ersten oder zweiten Geburtstag feiern wie der <a href="http://upcycling-fashion.com/">Upcycling Fashion Store</a> und <a href="http://www.fair-queen.de/">Fair Queen</a> in Berlin oder <a href="http://www.gruenschnabel-shop.de/">Grünschnabel</a> in Leipzig. In der Schweiz ist die Auswahl an reinen „Green Concept Stores“ bislang bescheiden, doch mit <a href="http://nordring.be/">Nordring</a> in Bern, sowie <a href="http://erfolg-label.ch/">Erfolg</a> und <a href="http://changemaker.ch/">Changemaker</a> mit mehreren Filialen, haben wir engagierte Läden in unserem Netzwerk, die nicht nur auf soziale und ökologische Kriterien einen hohen Wert legen, sondern vor allem auch auf Design &amp; hochwertige Materialien.</p>
<p>Das Modesortiment der GET CHANGED Partner Stores entspricht überwiegend unseren umfassenden <a href="http://www.getchanged.net/de/was-ist-fair-fashion/">Kriterien</a>. Wenn Sie in unseren Partner Stores einkaufen, stärken Sie Modefirmen und Einzelhändler, die sich mit unserer Vision identifizieren. Wenn Sie dabei noch mit unserer Jahreskarte, der <a href="http://www.getchanged.net/de/get-changed-card/bestellen/">GET CHANGED Card</a> shoppen, dann profitieren Sie zusätzlich bei jedem Einkauf von 10% Rabatt. Die Jahreskarte kostet 32 Euro / 40 CHF und gilt in allen unseren Partner Stores. Für StudentInnen gilt ein reduzierter Jahresbeitrag von 22 Euro / 28 CHF. Entdecken Sie unsere Partner Stores <a href="http://www.getchanged.net/de/partnerstores/">hier</a>.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/gc__mitgliederausweis_web3011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2057" alt="GC__Mitgliederausweis_web3011" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/12/gc__mitgliederausweis_web3011.jpg?w=590&#038;h=382" height="382" width="590" /></a></p>
<p>Fehlen Ihnen noch Weihnachtgeschenke? Dann <a href="http://www.getchanged.net/de/get-changed-card/verschenken/">verschenken</a> Sie unsere GET CHANGED Card an Ihre FreundInnen und Familienangehörige. Auch freuen wir uns, wenn Sie den Link zu unserem neuen Angebot an Ihre FreundInnen weiterschicken und uns auf <a href="https://www.facebook.com/getchanged.net">Facebook</a> folgen.</p>
<h3>Bald ist es soweit: GET CHANGED für Modefirmen, Händler und Konsumenten</h3>
<p>Mit dem Jahresbeitrag für die GET CHANGED Card unterstützen Sie den Aufbau unseres Projekts, das in Riesenschritten vorangeht: Wir sind jetzt daran, ein Portal für Modefirmen und Einzelhändler aufzubauen, das wir vom 15.-17. Januar an der Ethical Fashion Show in Berlin dem Fachpublikum und der Presse präsentieren werden. Und im Frühjahr 2013 folgt das Online-Portal für KonsumentInnen: Dank bequemer Suchfunktion, transparenten Produktionskriterien und Online-Einkaufsmöglichkeiten wird es für Sie einfacher, faire Mode zu finden und zu kaufen. GET CHANGED!</p>
<p><i>Text: Katharina Wehrli, Irina Starmanns und <i>Mark Starmanns</i><br />
</i></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2055/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/2055/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=2055&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Partner-Stores</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>SCHWEIZER MODEDESIGN IM KONTEXT DER SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN FAIRNESS</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/16/schweizer-modedesign-im-kontext-der-sozialen-und-okologischen-fairness/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 16:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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		<category><![CDATA[Modelabels]]></category>
		<category><![CDATA[Ökotex 100]]></category>
		<category><![CDATA[Designgut]]></category>
		<category><![CDATA[Fairness]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweizer Modedesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Der fair &#38; green fashion Trend scheint nicht mehr zu stoppen und das ist auch gut so: Immer mehr Modelabels verbinden innovatives Design und Fairness und produzieren getreu ihrer Philosophie. Oft haben gerade die jungen Labels hohe Ideale und Ansprüche an sich und ihre Lieferketten, und bezeugen dies durch glaubwürdige Zertifikate und Transparenz. Die hohen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1957&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><b><b>Der <em>fair &amp; green fashion</em> Trend scheint nicht mehr zu stoppen und das ist auch gut so: Immer mehr Modelabels verbinden innovatives Design und Fairness und produzieren getreu ihrer Philosophie. Oft haben gerade die jungen Labels hohe Ideale und Ansprüche an sich und ihre Lieferketten, und bezeugen dies durch glaubwürdige Zertifikate und Transparenz. Die hohen Investitionen nehmen die jungen Gründer in Kauf. </b>Über deutsche Labels (z.B. <a title="“ORGANIC IS NOT A FASHION. IT IS A COMMITMENT.”" href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/01/16/organic-is-not-a-fashion-it-is-a-commitment/">Slowmo</a>, <a title="MINGA BERLIN – BIOSOCKEN DER DIGITALEN BOHEME" href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2011/12/02/minga-berlin-biosocken-der-digitalen-boheme/">Minga Berlin</a>, <a title="VOM KÜNSTLER ZUM MODEDESIGNER: DAVIDE GRAZIOLI UNS SEIN BERLINER LABEL ATELIER AWASH" href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/10/05/vom-kunstler-zum-modedesigner-davide-grazioli-und-sein-label-atelier-awash/">Atelier Awash</a>, <a href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/02/17/uniwearsal-the-only-colour-that-matters-is-green/#more-1031">Uniwearsal</a> u.a.) haben wir schon öfters berichtet. Doch wie sieht es mit der sozialen und ökologischen Fairness bei den Schweizer Labels aus? Wir waren auf der Mode Suisse (Zürich) und Designgut (Winterthur) und haben bei neun Schweizer Modelabels nachgefragt.</b></h3>
<p><b> <a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/deborah_rentsch_3.jpg"><img title="Deborah_Rentsch_3" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/deborah_rentsch_3.jpg?w=472&#038;h=707" height="707" width="472" /></a></b></p>
<h3><b><span id="more-1957"></span>Der gemeinsame Grundsatz: Qualität vor Quantität</b></h3>
<p>In der Frage, was sie besonders fair macht, sind sich die Labels einig. Ihre Kleidung ist in mehrfacher Hinsicht nachhaltiger als Kleidung vom Billiganbieter um die Ecke: Stoffe und Verarbeitung sind qualitativ hochwertig, und oft in Haptik und Optik etwas Besonderes. Die Schnitte sind innovativ und doch klassisch. Manche Teile sind wandlungsfähig, sind etwa gleichzeitig Schal und Oberteil, Wasserfallkragen oder Kapuze. Durch die übersichtlichen Strukturen und den direkten Kontakt zum Kunden kommt es nur selten zur Überproduktionen. Allgemein gilt: Qualität kommt vor Quantität.</p>
<p>Weitere Aspekte berücksichtigen die Labels besonders: Sie unterstützen den Werkplatz Schweiz, und versuchen, das Knowhow in Europa so viel wie möglich zu nutzen. Oft bieten die Labels ausserdem einen umfassenden Service an wie Beratung, Abänderung, Pflege und Reparatur ihrer Produkte. Auch damit steigern sie die Langlebigkeit und Qualität des Produkts sowie den Bezug zur Herkunftsquelle. Natürlich hat das auch seinen Preis: Wer ein teureres Kleidungsstück kauft, wählt es anders aus, trägt das Kleidungsstück bewusster und länger, und pflegt es sorgfältiger.</p>
<p>Kathrin Ambühl, Medienverantwortliche der <a href="http://www.designgut.ch/">Designgut</a>, der Schweizer Designausstellung für nachhaltige Produkte, sieht im lokalen Design einen wachsenden Trend: „Leute interessieren sich zunehmend dafür, wo ihr Kleidungsstück herkommt. Design-Einzelstücke oder Kleinserien in hoher Qualität mit lokaler Herkunft finden immer mehr Anklang.“ Designlabels versprechen oft Transparenz und einen Bezug zum Hersteller. Doch wie weit geht dieser Bezug?</p>
<h3><b>Fairness und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette</b></h3>
<h4><b>Produktion von Bekleidung</b></h4>
<p>Alle befragten Labels geben an, ihre Produktionsstätten gut zu kennen und einen engen Bezug zu ihnen zu haben. Viele Labels, so zum Beispiel <a href="http://www.petermueller.co/Information/">Peter Müller</a>, <a href="http://www.deborarentsch.ch/de/index.php">Debora Rentsch</a> und <a href="http://www.yoshiki.ch/">Yoshiki</a> nähen im eigenen Atelier und verkaufen ihre Produkte im Atelierladen sowie in ausgewählten Boutiquen. Das Zürcher Label <a href="http://www.idagut.ch/">Ida Gut</a> lässt in der Schweiz nähen. Weitere Labels, so <a href="http://www.asandri.com" target="_blank">Asandri</a>, produzieren in nahegelegenen europäischen Produktionsstätten. Die Modelle von <a href="http://www.aetheree.ch/">Aetheree</a> werden in Ungarn genäht. Designerin Ly-Ling Vilaysane weiss, wie viel die Arbeiterinnen in der Produktionsfabrik in Ungarn monatlich verdienen – dieser Lohn sei für dortige Verhältnisse gut. Obwohl es günstigere Produktionsstandorte gäbe, möchte Vilaysane in Ungarn bleiben, verbringt jeweils mehrere Tage wärhend der Produktion vor Ort. <a href="http://www.ensoie.ch/">Ensoie</a> arbeitet seit über 25 Jahren mit einer Manufaktur in Indien zusammen und legt insbesondere Wert auf den langjährigen intensiven Austausch, die kreative Zusammenarbeit sowie die regelmässige Aufteilung der Aufträge über das ganze Jahr.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/aetheree_aw12-13_04.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2010" title="Aetheree_2012-13_04" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/aetheree_aw12-13_04.jpg?w=472&#038;h=628" height="628" width="472" /></a></p>
<h4><b>Materialherstellung</b></h4>
<p>Die hochwertigen Stoffe aus Wolle und Seide stammen oft aus Italien, feine Baumwollstoffe aus der Türkei oder aus der Ostschweiz. Einige Labels kaufen den Stoff direkt beim Hersteller, andere über Agenten, die Stoffe von verschiedenen Herstellern im Angebot haben. <a href="http://www.petermueller.co/Information/">Peter Müller</a> arbeitet zum Teil mit Pre-Consumer-Waste, also Reststoffen aus der Bekleidungsproduktion. Häufig sind die Stoffe Ökotex 100-zertifiziert. Einige wenige Labels, so zum Beispiel <a href="http://www.womenatwork.ch/index.php/casual">Monika Schneiter</a> mit ihrer Casual-Linie, arbeiten mit kleinen Betrieben zusammen, die die Stoffe herstellen und weiterverarbeiten. Ihre Partnerfirma in Marokko strickt, färbt, bedruckt und näht GOTS-zertifiziert.</p>
<p>Deborah Rentsch arbeitet meist mit Ökotex 100-zertifizierten Materialien. Gleichzeitig meint sie, dass die Suche und der Kauf von noch strenger zertifizierten Materialien ihre Preise in ein anderes Segment heben würde – und damit ihre zumeist jungen Kundinnen vertriebe.</p>
<p><a href="http://www.asandri.com/">Asandri</a> spricht als einziges der befragten Labels auf seiner Homepage explizit von einer nachhaltigen, transparenten Produktion, ohne jedoch Details preiszugeben. Auf unsere Nachfrage erfahren wir, dass die Stoffe grösstenteils von europäischen Produzenten stammen. In der aktuellen Kollektion wird neuerdings Pelz von jährlich bejagtem Schweizer Rotfuchs verwendet und in Zürich verarbeitet. Ob die verwendeten Stoffe teilweise GOTS-zertifiziert sind oder aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, liess sich anhand der Labelangaben leider nicht überprüfen, da die Stoffhersteller hierzu keinerlei Informationen auf Ihren Webseiten bereit stellen, und bei einem Hersteller nur ein abgelaufenes Ökotex 100-Zertifikat zum Download steht. Schade, denn ohne  glaubwürdige Nachweise, können wir ein Label nicht als fair einstufen.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/aetheree_aw12-13_02.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2009" title="Aetheree_2012-13_02" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/aetheree_aw12-13_02.jpg?w=472&#038;h=628" height="628" width="472" /></a></p>
<p>Was besagt überhaupt das Ökotex 100-Zertifikat? Und warum taucht es nicht in unseren <a title="UNSERE KRITERIEN" href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/nachhaltigkeitskriterien/unsere-kriterien/">Nachhaltigkeitskriterien</a> auf? Das Zertifikat bescheinigt, dass die Stoffe nicht mit gefährlichen  Chemikalien belastet sind, die zum Beispiel bekannt dafür sind, dass sie Allergien auslösen. Es geht also um die möglichen negativen Auswirkungen auf den Träger des Kleidungsstücks, und weder um die Belastung der Umwelt noch die Gefährdung der Arbeiter in den Produktionsländern.</p>
<h4><b>Rohstoffproduktion</b></h4>
<p>Fast immer geraten die transparenten Produktionsketten beim Rohstoff ins Stocken. So meint auch Josephine Hosse von <a href="http://www.phineprodukte.ch/index.html">Phine</a>: „Die Rohstoffkette ab Raupenzucht ist leider sehr lange und undurchsichtig. Da bleibt noch vieles zu erkunden und zu verbessern!“. Vielfach ist nicht bekannt, woher die Stoffproduzenten ihre Rohstoffe beziehen. Gerade Labels, die auf den Einkauf von kleineren Stoffmengen angewiesen sind, haben in der Schweiz wenig Auswahl an zertifizierten Stoffen und kaum Käufermacht. Oft setzen die Designer lieber auf bekannte und gleichbleibend hohe Qualität, sowie exklusive und seltene Gewebe und Gewirke. Die langjährige Zusammenarbeit mit Lieferanten und europäischen Traditionshäusern kommt vor Zertifizierungen und einer transparenten, umwelt- und sozialvertäglicheren Stoffherstellung.</p>
<h4><b>Ein langer Weg zur sozialen und ökologischen Fairness</b></h4>
<p>Im letzten Blogeintrag haben wir unsere Definition von Fairness in der Mode umfassend am Beispiel des Falls Takko vorgestellt (<a title="Permalink zu HINTERGRUND: GEFÄNGNISSARBEIT BEIM FWF-MITGLIED TAKKO. IST DAS NOCH ‘FAIR WEAR’?" href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/13/gefangnissarbeit-beim-fwf-mitglied-takko/"><b>GEFÄNGNISSARBEIT BEIM FWF-MITGLIED TAKKO. IST DAS NOCH ‘FAIR WEAR’?</b></a>). Für uns muss ein faires Label mehrere <a href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/nachhaltigkeitskriterien/unsere-kriterien/">Kriterien</a> entlang der Wertschöpfungskette erfüllen und dies transparent durch ökologische Zertifikate und Mitgliedschaften in Sozialstandardorganisationen oder andere glaubwürdige Dokumente bezeugen. Da die Kette sehr komplex ist, gelingt dies vielen Labels momentan nur teilweise. Viele sind auf einem guten Weg, weil der Markt insgesamt offener wird und die Stoffauswahl sich auch für kleinere Labels vergrössert. Wichtig ist, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass Fairness im sozialen und ökologischen Sinn bereits mit der Beschaffung der Rohstoffe beginnt und im gesamten Kreislauf vom Design über die Herstellung bis zur Entsorgung berücksichtigt werden sollte. Hierfür gibt es mittlerweile einige zukunftsweisende Konzepte wie Upcycling, Verwendung von recycelten Fasern (Baumwolle, Wolle, Polyester), Zero Waste, Pre-Consumer Waste, Cradle to Cradle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch Monika Schneiter, die von allen befragten Labels in unseren Augen als ein faires Label gelten kann, meint: „Es braucht es viel Ausdauer, um sich zu etablieren und mit Qualität überzeugen zu können. Noch mehr Ausdauer ist erforderlich, wenn man dies mit einer nachhaltigen Produktionskette tun will.“ Genau diese Ausdauer wünschen wir den Labels, die eine Vorreiterrolle übernehmen wollen. Auf der anderen Seite wünschen wir den Labels KundInnen, die wertschätzen, was alles hinter einem Kleidungsstück steckt. Dabei tragen in der Schweiz auch Veranstaltungen wie <a href="http://www.designgut.ch/">Designgut</a>, <a href="http://www.modesuisse.com/edition2-zh.html" target="_blank">Mode Suisse</a> und <a href="http://www.blickfang.com/">Blickfang</a> (in Zürich vom 23. bis 25.11.2012) dazu bei, eine Brücke zwischen Interessierten und Designern zu schlagen. Erst diese persönlichen Gespräche machen Design greifbar und helfen dabei, die Frage der Herkunft einerseits und der sozialen und ökologischen Fairness andererseits mehr ins Bewusstsein zu rücken.</p>
<p><em>Text: Anna Perrottet und Irina Starmanns</em></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<h4>Label</h4>
</td>
<td>
<h4>Rohstoffe und ihre Herkunft (falls angegeben)</h4>
</td>
<td>
<h4>Stoffherstellung</h4>
</td>
<td>
<h4>Bekleidungsherstellung</h4>
</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.aetheree.ch/">Aetheree</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Schweiz, Italien</td>
<td>Ungarn</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.asandri.com/">Asandri</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
<li>Pelz (Schweiz)</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Schweiz, Europa</td>
<td>Schweiz, Italien, Deutschland, Ungarn</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.deborarentsch.ch/de/index.php">Debora Rentsch</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Leinen</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Italien, Türkei, Österreich, Tschechien</td>
<td>Eigenes Atelier, Schweiz</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.ensoie.ch/">Ensoie</a>, Accessoires, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
</ul>
</td>
<td>Druck: Indien, Stickerei: Nepal</td>
<td>Schweiz, Polen, Ungarn, Nepal, Indien</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.idagut.ch/">Ida Gut</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Schweiz, Deutschland, Italien, weitere europäische Länder, Japan</td>
<td>Schweiz</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.petermueller.co/Information/">Peter Müller</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Schweiz, Italien</td>
<td>Eig. Atelier, Deutschland</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.phineprodukte.ch/index.html">Phine,</a> Accessoires</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Seide</li>
</ul>
</td>
<td>Italien</td>
<td>Eig. Atelier, Schweiz</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.womenatwork.ch/">Monika Schneiter Couture</a>, Accessoires</td>
<td>
<ul>
<li>Seide</li>
</ul>
</td>
<td>Stoffdruck: Niederlande</td>
<td>Schweiz (Handroulierte Säume), Niederlande (Gesteppte Säume)</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.womenatwork.ch/index.php/casual">Monika Schneiter</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle,</li>
</ul>
<p>100% kbA-zertifiziert</p>
<p>Indien und Marokko</td>
<td>Marokko100%GOTS-zertifiziert</td>
<td>Marokko100%GOTS-zertifiziert</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.yoshiki.ch/">Yoshiki</a>, Damenoberbekleidung</td>
<td>
<ul>
<li>Baumwolle</li>
<li>Wolle</li>
<li>Synthetische Fasern</li>
</ul>
</td>
<td>Italien</td>
<td>Eigenes Atelier, Heimarbeit in der Schweiz, Türkei</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1957/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1957/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1957&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>HINTERGRUND: GEFÄNGNISSARBEIT BEIM FWF-MITGLIED TAKKO. IST DAS NOCH &#8216;FAIR WEAR&#8217;?</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/13/gefangnissarbeit-beim-fwf-mitglied-takko/</link>
		<comments>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/13/gefangnissarbeit-beim-fwf-mitglied-takko/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 10:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Wear Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[FWF]]></category>
		<category><![CDATA[FWF greenwashing?]]></category>
		<category><![CDATA[Takko]]></category>
		<category><![CDATA[Takko produziert in Gefängnissen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzten Woche berichteten die deutschen Medien, dass der Discounter Takko in chinesischen Gefängnissen produzieren liess. Takko ist Mitglied der Fair Wear Foundation, einer Sozialstandardinitiative, die von kritischen NGOs wie der Clean Clothes Campaign (CCC) als empfehlenswert bewertet werden. Wie kann es sein, dass ein Mitglied einer vorbildlichen Sozialstandardinitiative in chinesischen Gefängnissen produzieren lässt? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1966&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><b>In der letzten Woche berichteten die deutschen Medien, dass der Discounter Takko in chinesischen Gefängnissen produzieren liess. Takko ist Mitglied der Fair Wear Foundation, einer Sozialstandardinitiative, die von kritischen NGOs wie der Clean Clothes Campaign (CCC) als empfehlenswert bewertet werden. Wie kann es sein, dass ein Mitglied einer vorbildlichen Sozialstandardinitiative in chinesischen Gefängnissen produzieren lässt?</b></h3>
<p><em><b>Text: Mark Starmanns</b></em><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/textil-discounter-takko-produzierte-in-chinesischen-gefaengnissen-a-865203.html"><img class="alignnone size-full wp-image-1982" title="(c) Spiegel" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/bildschirmfoto-2012-11-12-um-00-22-06.png?w=590"   /></a></p>
<p><span id="more-1966"></span>Letzte Woche berichtete <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/textil-discounter-takko-produzierte-in-chinesischen-gefaengnissen-a-865203.html">Spiegel Online</a>, dass der Discounter Takko über 50.000 Jacken und Tops in chinesischen Gefängnissen produzieren liess. Takko ist seit gut einem Jahr Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF), einer in der Fachwelt geschätzten Sozialstandardinitiative. Diese hält ihre Mitglieder dazu an, hohe Arbeitsstandards in allen Fabriken in der Lieferkette, in denen genäht wird, umzusetzen<span style="color:#ff0000;"></span>. Im Vorstand der FWF sind Repräsentanten des kritischen zivilgesellschaftlichen Netzwerks Clean Clothes Campaign (CCC) vertreten; sie haben die Regeln und Standard der Initiative mit entwickelt. Wie konnte es also dazu kommen, dass ein Mitglied der von NGOs als <em>best practice</em> angesehenen Fair Wear Foundation in China von Gefangenen nähen liess? Und was hält das Netzwerk Faire Mode jetzt von der Fair Wear Foundation?</p>
<h2>1.     Was ist <em>faire</em> Mode?</h2>
<p>In manchen Internet-Diskussionen wird nun kritisiert, dass die Fair Wear Foundation durch diesen Vorfall ihre Glaubwürdigkeit verloren habe, denn Gefängnisarbeit sei ja wohl alles andere als <em>fair</em>. Auch das NETZWERK FAIRE MODE verwendet den Begriff <em>fair</em>, deshalb gehe ich hier kurz auf unser Verständnis des Begriffs ein.</p>
<p>Modefirmen, die das NETZWERK FAIRE MODE als <em>fair</em> bezeichnet, bemühen sich unserer Einschätzung nach ernsthaft darum, die negativen sozialen und ökologischen Einflüsse in der Produktion zu reduzieren. Im Gegensatz zur FWF, die den Begriff <em>fair</em> nur im Hinblick auf Arbeitsstandards verwendet, haben wir jedoch ein ganzheitliches Verständnis von <em>fair</em> im Sinne der Umsetzung hoher sozialer und ökologischer Standards. Ganz einfach, weil auch die Verschmutzung von Flüssen in China als unfair gesehen werden kann. Genauer gesagt bezieht sich <em>faire</em> Mode in unserer Definition auf vorbildliche soziale und ökologische Bedingungen in den drei wichtigsten Produktionsschritten von Bekleidung: 1. Faserproduktion, 2. Textilproduktion und 3. Konfektion.</p>
<p>Man könnte genauso gut <em>ethical fashion, nachhaltige Mode, eco Fashion </em>oder<em> grüne Mode</em> sagen. Jeder Begriff hat eine etwas andere Konnotation, sowie seine Vor- und Nachteile. Im Endeffekt geht es aber bei allen Begriffen um zwei Dinge:</p>
<p>1. Die Modeproduktion soll den beteiligten Menschen dahinter helfen und nicht schaden.</p>
<p>2. Der ökologische Fussabdruck der Modeproduktion soll reduziert werden.</p>
<p>Bei Diskussionen um unser Verständnis von <em>Fairness</em> (also im Prinzip Nachhaltigkeit) kommt es, vor allem in einem globalen Kontext, zwangsläufig zu Zielkonflikten zwischen den Bereichen <em>Soziales, Ökologie </em>und<em> Ökonomie</em>. Nachhaltigkeit ist deshalb nicht als absolut zu verstehen. Die Interpretation von Nachhaltigkeit ist immer gebunden an die Perspektive des Betrachters.</p>
<blockquote>
<h3>&#8220;NETZWERK FAIRE MODE versteht <em>Fairness</em> / Nachhaltigkeit bei der Modeproduktion als Ziel und Prozess und nicht als Endzustand. Denn aufgrund der Komplexität der textilen Produktionsketten, aufgrund des Wettbewerbs im Modemarkt und nicht zuletzt aufgrund der nur bedingt erhöhten Nachfrage und Zahlungsbereitschaft der Konsumierenden für <em>faire</em> Mode haben es bislang nur wenige Unternehmen geschafft, ihr komplettes Sortiment vollständig <em>fair</em> im umfassenden Sinne zu produzieren. Dabei ist es keine neue Erkenntnis, dass Engagement im Bereich von Fairness und Nachhaltigkeit Geld kostet, das irgendjemand aufbringen muss.&#8221;</h3>
</blockquote>
<h2>2.     Wie erkennt man <em>faire</em> Mode?</h2>
<p>Glaubwürdige Öko-Zertifikate erleichtern es, Mode zu erkennen, die mit einem hohen ökologischen Anspruch hergestellt wurde. Baumwolle, die &#8216;kontrolliert biologisch angebaut&#8217; (kbA) ist, schont Mensch und Umwelt im Vergleich zur konventionell angebauten Baumwolle. Wird sie GOTS- oder IVN-zertifiziert weiterverarbeitet, dann kommen in der Regel weniger und verträglichere Chemikalien zum Einsatz als bei der konventionell weiterverarbeiteten Baumwolle. Deshalb orientieren wir uns an solchen Zertifikaten, die eine hohe Glaubwürdigkeit geniessen.</p>
<p>Schwieriger ist die Bewertung der Nachhaltigkeit, wenn eine Modefirma behauptet, eine Kollektion unter Berücksichtigung sehr hoher Umweltstandards produziert zu haben, aber keine Öko-Zertifikate vorweisen kann; oder wenn sie andere Fasern verwendet und behauptet, dass diese mindestens genauso umweltfreundlich wie Biobaumwolle seien. So lange uns eine Firma ihre hohen ökologischen Ansprüche glaubwürdig nachweisen kann (z.B. durch Transparenz und unabhängige, wissenschaftliche Studien), akzeptiert das NETZWERK FAIRE MODE auch solche Kollektionen als <em>fair</em>.</p>
<p>Doch bei den Arbeitsstandards gibt es kein glaubwürdiges <em>Zertifikat</em>, das gute Arbeitsbedingungen mit einer 100% Genauigkeit garantieren kann. Hier gibt es lediglich Sozialstandardinitiativen, die prozessorientiert versuchen (mehr oder weniger glaubwürdig und erfolgreich), die Arbeitsbedingungen in der Lieferkette zu verbessern.</p>
<h2>3.     Sozialstandardinitiativen sind &#8216;Entwicklungsorganisationen&#8217; für Unternehmen</h2>
<p>Fünf private Sozialstandardinitiativen sind für europäische Brands besonders relevant; sie unterscheiden sich jedoch zum Teil sehr stark in ihren Ansätzen und ihren Anforderungen an die Mitglieder:</p>
<p>-        Fair Wear Foundation (FWF)</p>
<p>-        Ethical Trading Initiativen (ETI)</p>
<p>-        Fair Labor Association (FLA)</p>
<p>-        Business Social Compliance Initiative (BSCI)</p>
<p>-        Social Accountability International mit dem Standard SA 8000</p>
<p>Die vier Organisationen FWF, ETI, FLA und BSCI sind Mitgliederorganisationen: Ein Unternehmen (wie Takko) wird freiwillig Mitglied in einer dieser Initiativen, es zahlt eine Jahresgebühr und verpflichtet sich gleichzeitig, den Regeln der Initiative zu folgen. Dabei ist die wichtigste (allen vier Initiativen gemeinsame) Regel die Umsetzung der im Code of Conduct / Verhaltenskodex definierten Arbeitsstandards. Zu diesen Arbeitsstandards gehört immer der Verbot von Zwangsarbeit.</p>
<p><a href="www.fairwearfoundation.org"><img title="Quelle: Fair Wear Foundation " alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/bildschirmfoto-2012-11-11-um-20-14-30.png?w=590&#038;h=286" height="286" width="590" /></a></p>
<p>SA 8000 ist im Gegensatz zu den vier Mitgliederorganisationen ein Fabrikzertifikat, das der zertifizierten Fabrik vor allem bescheinigt, dass ein Managementsystem für Arbeitsstandards implementiert ist. Wie bei den vier oben genannten Initiativen ist natürlich auch das Ziel vom SA 8000 Standard die Umsetzung der im Kodex des SA 8000 Standards definierten Arbeitsstandards; und das System soll dem Management der Fabrik dabei helfen. Aber im Gegensatz zu Öko-Zertifikaten ist das Sozialstandard-Zertifikat keine Garantie dafür, dass hohe Arbeitsstandards in der Fabrik auch tatsächlich umgesetzt sind. Dies wurde erst neulich bei dem <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-09/pakistan-fabrikbrand-kik">tragischen Feuer</a> in einer Fabrik in Karachi mit fast 300 Todesopfern auf eine traurige Weise demonstriert.</p>
<p>Zentral ist: Durch die Mitgliedschaft in einer Sozialstandardinitiative soll ein Verbesserungsprozess gestartet und teilweise begleitet und/oder überwacht werden: Die Mitglieder versuchen die Arbeitsstandards in ihren Lieferketten zu verbessern, und die Initiativen liefern den Firmen dafür Instrumente an die Hand. Dabei ist es nicht unüblich, dass ein neues Mitglied einer Initiative in seiner Produktion die von der Initiative geforderten Standards noch gar nicht umsetzt, wie auch die FWF am 5.11.2012 zu Takko in einer <a href="http://www.fairwear.org/534/news/news_item/fwf-member-takko-in-the-news/?id=457">Mitteilung</a> schreibt:</p>
<blockquote>
<h3>&#8220;We do not expect brands to have perfect supply chains when they join FWF – what we expect is that they will work, step-by-step, to make improvements.&#8221;</h3>
</blockquote>
<p>Vielmehr soll eine Sozialstandardinitiative ihren Mitgliedern dabei helfen, die Arbeitsstandards in der Lieferkette zu verbessern – Schritt für Schritt. Natürlich wäre es höchst wünschenswert, wenn die Arbeitsbedingungen sofort verbessert würden, aber hier hat die freiwillige Regulierung bislang ihre Grenzen. Da aber keine der Initiativen definiert, wann die Sozialstandards komplett umgesetzt sein sollen, kann jede Initiative auch in gewissen Grenzen von Trittbrettfahrern missbraucht werden. Und es kann zu „Skandalen“ kommen wie im Fall Takko.</p>
<h2>4.     Wie versuchen die Sozialstandardinitiativen <em>faire</em> Arbeitsbedingungen zu erreichen?</h2>
<p>Die vier Sozialstandardinitiativen verwenden verschiedene Instrumente, um die Arbeitsbedingungen in der Lieferkette zu verbessern. Umstritten ist dabei, welche Massnahmen am zielführendsten sind. Wichtig ist zunächst einmal, dass die in der Fabrik erwünschten Arbeitsstandards klar in einem Kodex definiert sind. Das tun auch alle Initiativen, wobei es vor allem zu Unterschieden bei der Frage nach den Löhnen kommt.</p>
<p>Die meisten Initiativen verpflichten ihre Mitglieder auch, den Zustand der Fabriken durch Audits regelmässig zu kontrollieren und definieren auf Basis der Auditberichte die notwendigen Verbesserungsmassnahmen zur Erreichung der gewünschten Arbeitsstandards. Für die Glaubwürdigkeit und Effektivität einer Initiative sind aber zusätzlich folgende Aspekte wichtig: die Partizipation sowohl lokaler Gruppen als auch der ArbeiterInnen, Beschwerdemechanismen, Trainingsmassnahmen der ArbeiterInnen und des Managements, Veränderung der Einkaufsbedingungen und schliesslich Transparenz bei der Umsetzung. Da es verschiedene Meinungen dazu gibt, welche Massnahmen am zielführendsten sind, haben die fünf Sozialstandardinitiativen alle eine etwas andere Strategie.</p>
<p>Die meisten wissenschaftlichen Studien sind sich darin einig, dass Sozialstandardinitiativen vor allem zu Verbesserungen in Bereichen wie Gesundheit und Arbeitssicherheit geführt haben. Dies wurde neulich noch einmal in einem <a href="http://siteresources.worldbank.org/EXTNWDR2013/Resources/8258024-1320950747192/8260293-1320956712276/8261091-1348683883703/WDR2013_bp_Private_Sector_Voluntary_Initiatives.pdf">Hintergrundpapier</a> für den „World Development Report 2013&#8243; der Weltbank bestätigt. Aber bei der Umsetzung grundlegender Arbeitsrechte wie dem Recht auf Versammlungsfreiheit und dem Recht auf Nicht-Diskriminierung waren die Initiativen bislang wenig erfolgreich. Aber gerade diese grundlegenden Rechte sind aus Sicht der kritischen NGOs und Gewerkschaften besonders wichtig für die Umsetzung von hohen Arbeitsstandards.</p>
<p>Im Idealfall macht eine Initiative transparent, wie sich die Situation bei den Produzenten in der Lieferkette der Mitglieder verbessert, damit unabhängige Institutionen auch kontrollieren können, inwiefern die Initiativen ihre Ziele erreichen. Doch in diesem Punkt schneiden alle vier Sozialstandardinitiativen schlecht ab, denn sie berichten nicht so, dass unabhängige Instanzen überprüfen könnten. Die FWF veröffentlicht immerhin jährlich Berichte über den Fortschritt der einzelnen Mitglieder.</p>
<h2>5.     Wie kommt es zur Gefängnisarbeit bei Takko?</h2>
<p>Jede Sozialstandardinitiative schafft mit seinen Regeln einen Rahmen, in dem seine Mitglieder die Arbeitsbedingungen in der eigenen Produktion verbessern müssen. Wie erfolgreich ein Mitglied einer Sozialstandardinitiative bei der Umsetzung der Standards letztendlich ist, hängt sehr stark davon ab, welche Strategie und welche Massnahmen es ergreift, um die Standards umzusetzen. Ob es in den Produktionsfabriken von Markenfirmen zur Umsetzung hoher Arbeitsstandards kommt, ist also einerseits davon abhängig, ob eine Sozialstandardinitiative die richtigen Rahmenbedingungen für ihre Mitglieder schafft. Beispielsweise fordert die FWF von ihren Mitgliedern die Offenlegung der Lieferanten und Sublieferanten in der Konfektion. Dies ist eine Rahmenbedingung dafür, dass Probleme bei Sublieferanten überhaupt erst aufgedeckt werden können.</p>
<p>Andererseits hängt es natürlich auch von dem einzelnen Mitglied ab, wie das Mitglied die Anforderungen der Initiative umsetzt. Im Fall von Takko hat der Discounter nach Angaben des Spiegels die Bekleidung bei der Global Fashion Support GmbH bestellt, die zur Holding Dr. Rehfeld Fashion AG gehört. Für die Abwicklung der Verträge war die Granville Hongkong Textiles Ltd. zuständig, eine Tochter der Dr. Rehfeld Fashion AG; und Granville vergab den Takko-Auftrag &#8220;an chinesische Subunternehmen, die die Jacken in chinesischen Gefängnissen produzieren ließen.“ Die Adressen der Subunternehmen waren Takko bekannt, aber man wusste anscheinend nicht, dass es sich um Gefängnisse handelt. Die FWF verbietet nicht, Subunternehmer zu verwenden, wenn diese der Initiative genannt werden. Sie verlangt lediglich, dass die Mitglieder nach einem Jahr 40% der Näh-Fabriken auditieren, nach zwei Jahren 60% und nach drei Jahren 90%. Es kann also immer ein Problem in der Lieferkette auftauchen, selbst wenn die FWF von den Mitliedern verlangen würde, jährlich 100% der Lieferanten zu auditieren. Das sind die mit dem Audit-System verbundenen Limitierungen, zu dem es bislang kaum Alternativen gibt. Keine Sozialstandardinitiative bietet also eine Garantie dafür, dass alle Produzenten ihrer Mitglieder 100% <em>faire</em> Arbeitsbedingungen haben. Es geht vielmehr um den richtigen Weg dahin.</p>
<h2>6.     Soll die FWF Takko die Mitgliedschaft kündigen?</h2>
<p>Im Idealfall baut eine <em>faire</em> Modefirma eine repräsentative und glaubwürdige ArbeiterInnenvertretung in seinen Produktionsfabriken auf, hat eine gute und langfristige Beziehung zu seinen Lieferanten, die es ihr ermöglicht, die Situation gemeinsam zu verbessern und bildet die Arbeiterinnen und Manager weiter; schliesslich sollte die Firma ihre Einkaufspolitik so anpassen, dass die Sozialstandards auch tatsächlich umgesetzt werden können. Das geht aber nur, wenn die für die Umsetzung notwendigen (externen) Kosten in den Einkaufspreisen der Markenfirmen berücksichtigt sind. Von aussen kann man das nicht bewerten.</p>
<p>Takkos Einkaufpolitik mit schnell wechselnden Produzenten und wenig Transparenz in der Lieferkette ist nicht so gestaltet, dass es dem Unternehmen leicht fallen wird, Arbeitsstandards in den Fabriken umzusetzen. Das liegt aber nicht hauptsächlich an den niedrigen Preisen. Takko könnte sicherlich ein T-Shirt für 4 anstatt 3 Euro anbieten, bei dessen Herstellung theoretisch gute Löhne gezahlt werden könnten. Doch eine Preiserhöhung von  30% wird dem Unternehmen im harten Wettbewerb mit geringen Margen und einer Käufergruppe, die nicht bereit ist, mehr für Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu zahlen, kaum gelingen.</p>
<p>Es ist gut, dass Unternehmen wie Takko Mitglied in Initiativen wie der FWF sind, denn dadurch werden sie eher motiviert und dabei unterstützt, ihre Lieferketten zu verbessern. Dennoch reicht dem Netzwerk Faire Mode  die FWF-Mitgliedschaft allein nicht als Kriterium für die Aufnahme in unsere Datenbank der „fairen“ Brands; eine Modefirma muss glaubhaft nachweisen, dass sie sich auf allen Produktionsstufen um Fairness bemüht.</p>
<p>Natürlich darf die FWF nicht alles bei seinen Mitgliedern zulassen; wenn klar wird, dass ein Mitglied primär als Trittbrettfahrer agiert und die Arbeitsstandards in der Lieferkette über eine bestimmte Zeit nicht verbessert, dann muss diesem Unternehmen die Mitgliedschaft gekündigt werden. Alle fünf Initiativen erlauben das Trittbrettfahren mehr oder weniger intensiv, doch von aussen kann man bislang bei noch keiner Standardinitiative nachvollziehen, wie lange trittbrettfahrende Mitglieder geduldet werden (wahrscheinlich geht dies am ehesten noch bei SA 8000, weil die Adressen der zertifizierten Fabriken im Internet abrufbar sind). Der FWF bietet sich jetzt die Chance, ihre Glaubwürdigkeit zu erhöhen, indem sie nach aussen klare Regeln für eine Mitgliedschaft und für die Kündigung der Mitgliedschaft definiert, und besser transparent macht, welchen Fortschritt die einzelnen Mitglieder erzielen.</p>
<p><i>Mark Starmanns forscht an der Universität Zürich zum Fairen und Ethischen Handel und hat zu Sozialstandardinitiativen promoviert. In seiner Dissertation untersuchte er die Ansätze der FWF und der BSCI.</i></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1966/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1966/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1966&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">(c) Spiegel</media:title>
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			<media:title type="html">Quelle: Fair Wear Foundation </media:title>
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		<item>
		<title>DESIGNGUT – SCHWEIZER DESIGNMESSE MIT FOKUS AUF &#8220;NACHHALTIGKEIT&#8221;</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/11/03/designgut-schweizer-designmesse-mit-fokus-auf-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2012 17:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Designgut, ModeSuisse, Blickfang – die Schweizer Modeszene ist auch in diesem Herbst auf vielen Plattformen vertreten. Oft zeichnen sich die lokalen Labels durch hohe Qualität und Transparenz in der Produktion aus. Damit erfüllen sie zwei wichtige Kriterien für Nachhaltigkeit bzw. Fairness. Wie sieht es mit weiteren ökologischen und sozialen Aspekten entlang der Wertschöpfungskette aus? Am [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1390&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Designgut, ModeSuisse, Blickfang – die Schweizer Modeszene ist auch in diesem Herbst auf vielen Plattformen vertreten. Oft zeichnen sich die lokalen Labels durch hohe Qualität und Transparenz in der Produktion aus. Damit erfüllen sie zwei wichtige Kriterien für Nachhaltigkeit bzw. Fairness.<span style="color:#000000;"> Wie sieht es mit weiteren ökologischen und sozialen Aspekten entlang der Wertschöpfungskette aus?</span></h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/designgut_2012.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1958" title="Designgut_2012" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/11/designgut_2012.jpg?w=590&#038;h=831" height="831" width="590" /></a></p>
<p><span id="more-1390"></span><br />
Am Sonntag ist die letzte Chance, in Winterthur die <a href="http://www.designgut.ch/">Designgut</a> 2012 zu besuchen, die sich „als Schweizer Designausstellung für nachhaltige Produkte“ einen Namen gemacht hat. Die Designgut rückt nicht nur einen lokalen, sondern auch einen nachhaltigen Aspekt ins Zentrum ihrer Kommunikation. Anzutreffen sind Designschaffende aus den Bereichen Mode, Accessoires, Schmuck, Keramik und Möbeldesign. Die Produkte werden oft in Kleinserien hergestellt und zeichnen sich durch besondere Hochwertigkeit der Materialien und der Gestaltung aus. Die Designgut möchte damit den Trend zu lokal produzierten, nachhaltigen und langlebigen Objekten mit Manufaktur-Charakter fördern.<br />
Um ihrem Nachhaltigkeitsanspruch gerecht zu werden, arbeitet die Designgut mit Produktdeklarationen. Diese sollen Interessierten ersichtlich machen, in welchen Bereichen die Labels „nachhaltig“ agieren. Die Deklarationen geben direkt an den Messeständen Auskunft zu Aspekten wie Materialherkunft, Produktionsstandort und Produktionsweise.<br />
Wer nicht vor Ort sein kann, hat leider wenig Möglichkeiten, sich zu informieren: Auf der Webseite der Designgut findet man keine Details, auch auf den Webseiten der Labels sind oft keine oder nur wenige Informationen zu Produktion und Materialherkunft bereitgestellt.</p>
<p>Was bedeutet Nachhaltigkeit bzw. Fairness für die Labels an der Messe? Worauf achten sie besonders? Welche Kriterien können sie erfüllen, welche nicht und warum? Und: Wo ist es für Schweizer Labels besonders leicht, wo besonders schwer, in Sachen Fairness und Ökologie zu punkten?<br />
KonsumentInnen, denen Design, Fairness und Ökologie gleichermassen am Herzen liegen, bleibt nichts anderes übrig, als genauer hinzuschauen. Auch wir werden bald über unsere Eindrücke von der Designgut berichten.</p>
<h3>Termine:</h3>
<p><a href="http://www.designgut.ch/">Designgut</a>, Casinotheater Winthertur 2.– 4. November 2012</p>
<p><a href="http://www.blickfang.com/blickfang/de/messe/z%C3%BCrich">Blickfang</a>, Kongresshaus Zürich, 23. -25. November 2012 (weitere internationale Termine siehe <a href="http://www.blickfang.com/blickfang/de/standorte">hier</a>)</p>
<p><a href="http://www.modesuisse.com/edition2-zh.html">ModeSuisse</a> fand Mitte Oktober 2012 in Genf und Zürich statt.</p>
<p><em>Text: Anna Perrottet</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1390/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1390&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Designgut_2012</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>VON ACID HOUSE ZU FAIRER MODE. EIN VIERTELJAHRHUNDERT KOMODO</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/10/26/von-acid-house-zu-fairer-mode-ein-vierteljahrhundert-komodo/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 11:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[GOTS]]></category>
		<category><![CDATA[Komodo]]></category>
		<category><![CDATA[Tencel]]></category>
		<category><![CDATA[Viskose]]></category>
		<category><![CDATA[Wolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob trendy oder klassische Mode für Männer und Frauen ­­– das britische Label Komodo gehört zu den Vorreitern der grünen und fairen Mode und ist mit seinen vielseitigen Kollektionen in vielen Konzeptläden zu finden. Wir wollten von Mark Bloom, Gründer und Geschäftsführer von Komodo wissen, was sich seit den Anfängen geändert hat und wo die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1943&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Ob trendy oder klassische Mode für Männer und Frauen ­­– das britische Label Komodo gehört zu den Vorreitern der grünen und fairen Mode und ist mit seinen vielseitigen Kollektionen in vielen Konzeptläden zu finden. Wir wollten von Mark Bloom, Gründer und Geschäftsführer von Komodo wissen, was sich seit den Anfängen geändert hat und wo die Herausforderungen heute liegen. Wer jedoch Bilderbuchaussagen über faire Mode erwartet, ist am falschen Mann. Im Interview zeigt sich Mark Bloom eher ernüchtert. Er legt offen, dass das Streben nach nachhaltigen Produktionsweisen für ihn auch Widersprüche beinhaltet und nicht immer alles nur gut läuft. Bewusst oder unbewusst schwimmt er damit gegen den Trend, gegen jede politische Korrektheit.</h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/manchu-coat-komodo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1945" title="MANCHU Coat Komodo" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/manchu-coat-komodo.jpg?w=590&#038;h=393" height="393" width="590" /></a></p>
<p><b>Anna Perrottet (AP): Joe Komodo, für wen ist Komodo? </b></p>
<p>Mark Bloom (MB): Wir machen Mode für Gleichgesinnte. Ja, einfach Gleichgesinnte.</p>
<p><span id="more-1943"></span></p>
<p><b>AP: Welchen Begriff benutzen Sie für Ihre Mode? Und was macht die Marke Komodo besonders sozial und ökologisch verträglich? </b></p>
<p>MB: Wir haben schon nachhaltig gehandelt, bevor es all die Begriffe und Definitionen gab. Ich glaube, am meisten enspricht mir der Ausdruck „fair“. Ich versuche, fair zu sein; fair betreffend der Umwelt-Auswirkungen, fair zu den Kunden, fair zu den Herstellern. Faires Business für alle; dazu gehört es auch, gute Ausgangsmaterialien zu verwenden, selbst gut und gewissenhaft zu arbeiten, Leute anständig zu bezahlen, einen guten Preis festzulegen, mit den Wiederverkäufern fair zu sein. Gleichzeitig erwarte ich von anderen auch Fairness mir gegenüber. Fair sein ist manchmal auch hart. Es kann bedeuten, streng sein zu müssen, nicht immer zu allen Beteiligten nett sein zu können.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/woodsman-jacket-stanley-crew-neck-grafter-trouser-komodo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1946" title="WOODSMAN Jacket - STANLEY Crew neck - GRAFTER Trouser Komodo" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/woodsman-jacket-stanley-crew-neck-grafter-trouser-komodo.jpg?w=590&#038;h=317" height="317" width="590" /></a></p>
<p><b>Welche Herausforderungen gab es 1988 für ein faires Label? Was sind die Herausforderungen des Marktes heute?</b></p>
<p>MB: Zu starten war 1988 nicht schwierig. Wir waren jung und sehr enthusiastisch. Wir mussten dann lernen, die Firma nicht als Spiel zu begreifen, das Business ernster zu nehmen, das war damals unsere Herausforderung.</p>
<p>Heute wie gestern würde ich die Modewelt als einen Zirkus bezeichnen. Die verschiedenen Brands sind die Artisten, die ihre Hochseilakte vollführen. Der Zirkus wird, je länger je mehr, schneller und vielfältiger. Eine Kollektion mag fünfzig verschiedene Modelle in jeweils vier verschiedenen Farben haben, von denen jedes Modell mit dem jeweiligen Materialmix in einer anderen Fabrik hergestellt wird. Die Ergebnisse all dieser Koordinationsanstrengungen müssen an ein und demselben Tag im Laden für den Kunden bereit stehen; und jede Saison muss wieder alles neu erfunden werden. Hunderte von Sachen können schief gehen, vielleicht ist das Modegeschäft das Herausfordernste überhaupt. Man muss ständig lauter sein als alle anderen, anders, attraktiver.</p>
<p>Heute sind viel mehr Brands und Leute involviert als vor 20 Jahren. Auch die Kosten, Sachen herstellen zu lassen, sind weltweit gestiegen. Die Herstellerländer sind teurer geworden, da deren Volkswirtschaften im Aufwärtstrend sind. Faire Löhne zu zahlen war 1988 noch einfacher. Meine Einkaufspreise sind um das dreifache gestiegen, während die Verkaufspreise etwa gleich geblieben sind. Jedes Jahr müssen wir unseren Job professioneller machen, nur um gleichviel zu verkaufen.</p>
<p>Im Prinzip zahlen wir keine fairen Löhne, wir zahlen einfach den Preis, den die Firma verlangt. Wir sind ja selbst nicht Arbeitgeber, die Fabrik gehört uns ja nicht. Wir sagen: „Ich würde gern dies und das herstellen, wieviel kostet das?“ Die nennen einen Preis und wir sagen:“Ok, das geht in Ordnung”.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/copper-jumper-komodo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1947" title="COPPER Jumper Komodo" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/copper-jumper-komodo.jpg?w=590&#038;h=319" height="319" width="590" /></a></p>
<p><b>AP: Das klingt aber nicht gerade nach Transparenz in den Arbeitsbedingungen. Wie sehr kann Komodo denn Arbeitsbedingungen und Löhne beeinflussen?</b></p>
<p>Wir können sie schon beeinflussen. Die grösste Fabrik, mit der wir arbeiten, haben wir dazu ermutigt, SA8000-Normen einzuhalten und sich als SA-8000-Betrieb registrieren zu lassen. Das hätten sie nicht gemacht, wenn wir es nicht ausdrücklich und immer wieder von ihnen gefordert hätten. Je mehr man in einer Fabrik involviert ist, desto mehr Einfluss kann man nehmen. Wichtig ist, oft Besuche zu machen, mit den Arbeitern zu reden, und faire Deals zu machen. Handeln muss man, aber fair.</p>
<p><b>AP: Wo steht die faire Mode 2020? </b></p>
<p>MB: Das ist eine gute Frage. Hoffentlich wird die Szene und das Angebot grösser sein, als es jetzt ist, und hoffentlich gibt es dann nicht nur mehr Wettbewerb, sondern auch mehr Kunden.</p>
<p><b>AP: Wie wird sich das Konsumentenverhalten verändern? </b></p>
<p>MB: Mehr und mehr Leute werden einmal versuchen, ein Kleidungsstück aus einer fairen Kollektion zu kaufen. Ich hoffe, dass viele KundInnen zufrieden sind und treu werden, weil sie sich erinnern, welch ein Erfolg ihr letzter Kauf war.</p>
<p>1988 machten wir Kleider für das Acid House Movement, Kleider für Raver also. Das war eine sehr starke Segmentierung. Die Kleidung war dafür bestimmt, eine Revolution zu begleiten. Auch heute begleiten wir wieder eine Revolution, allerdings eine wesentlich stillere.</p>
<p><strong>AP: Vielen Dank für das Gespräch, Mark.</strong></p>
<p><b> <a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/ludo-scarf-komodo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1948" title="LUDO Scarf Komodo" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/ludo-scarf-komodo.jpg?w=590&#038;h=393" height="393" width="590" /></a></b></p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td>Label</td>
<td>Komodo, erhätlich <a href="http://www.komodo.co.uk/">auf der eigenen Homepage</a> oder weltweit in vielen <a href="http://www.komodo.co.uk/stockists/">Läden</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Gegründet</td>
<td>1988 von Joe Komodo alias Mark Bloom</td>
</tr>
<tr>
<td>Mitgliedschaften</td>
<td><a href="http://www.made-by.org/">Made-By</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Mitgliedschaften</td>
<td><a href="http://www.sa-intl.org/index.cfm?fuseaction=Page.ViewPage&amp;PageID=937">Social Accountability 8000 Standard</a> (SA 8000)</td>
</tr>
<tr>
<td>Fasern</td>
<td>Baumwolle: 85% <a href="http://www.global-standard.org/">GOTS</a>-zertifiziert, 15% konventionell, Leinen, Hanf, Rayon, konventionell; <a href="http://www.lenzing.com/fasern/tencel.html">Tencel</a> (umweltfreundlichste Viskosefaser), Seide (Haspelabfälle), Sojafasern aus Abfällen aus der Nahrungsmittelproduktion, Bambus, Wolle (noch nicht zertifiziert)</td>
</tr>
<tr>
<td>Besonderes</td>
<td>Dieses Jahr feiert Komodo sein 25-jähriges Jubiläum und erweitert seine Kollektion mit Papeterieartikeln aus Lokta-Papier und Baumwollabfällen, sowie Schuhen.Ursprünglich stellte Komodo Ravewear her. Die Weiterentwicklung der Marke entstand aus der Motivation, die Beziehung zu den ProduzentInnen aufrecht zu erhalten und zu entwickeln, und ihnen weiterhin eine faire Einkommensmöglichkeit zu bieten. Komodo produziert noch immer hauptsächlich in Indonesien und Nepal, neu auch in Indien und Litauen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Text: Anna Perrottet </em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1943/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1943&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BEKLEIDUNGSKONZEPTE IM WANDEL. IM GESPRÄCH MIT DANIELA PAIS VON ELEMENTUM</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/10/15/bekleidungskonzepte-im-wandel/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 10:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Modelabels]]></category>
		<category><![CDATA[Alpaca]]></category>
		<category><![CDATA[Biobaumwolle]]></category>
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		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Merino]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, aus Ihrem Pulli wird ein Kleid, dann ein Schal oder ein Rock. Elementum stellt Teile aus Jersey her, die durch wenige geschickt gesetzte Schnitte in zahlreichen Variationen getragen werden können. Enstanden aus einer Masterarbeit an der Design Academy Eindhoven (NL), ist Elementum heute nicht mehr aus dem ABC der ökofairen Labels [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1905&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Stellen Sie sich vor, aus Ihrem Pulli wird ein Kleid, dann ein Schal oder ein Rock. Elementum stellt Teile aus Jersey her, die durch wenige geschickt gesetzte Schnitte in zahlreichen Variationen getragen werden können. Enstanden aus einer Masterarbeit an der <a href="http://www.designacademy.nl/" target="_blank">Design Academy Eindhoven</a> (NL), ist Elementum heute nicht mehr aus dem ABC der ökofairen Labels wegzudenken. Wir bewundern immer wieder, wie raffiniert Elementum eine einfache Idee umsetzt, und verfolgen seit einiger Zeit die Arbeit des Labels (so in unserem <a href="http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/02/09/koffer-packen-leicht-gemacht/#more-982" target="_blank">Blogpost im Februar 2012</a>). Hier nun ein Interview mit der portugiesischen Designerin und Jungunternehmerin Daniela Pais.</b></h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-zero.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1916" title="elementum-zero" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-zero.jpg?w=456&#038;h=535" height="535" width="456" /></a><span id="more-1905"></span></p>
<p><b>Anna Perrottet (AP): Für wen sind die Kleider der Elementum-Kollektion gemacht? </b></p>
<p>Daniela Pais (DP): Da die Modelle so einfach und multfunktionell sind, kann jeder und jede sie auf seine eigene Weise tragen. Meist werden die Kollektionen in gehobenen Läden verkauft, und das sind nicht zwingend Concept Stores mit strengen ökologischen und sozialen Kriterien. Zunehmend wird das ökofaire Material aber zu einem Verkaufsargument, das Interesse und Bewusstsein dafür nimmt stärker zu.</p>
<p><b>AP: Wie kamst du überhaupt auf die Idee, so vielseitige Kleidungsstücke zu kreieren? </b></p>
<p>DP: Während meines Masters im Fach „Man and Humanity“ beschäftigte ich mich mit Gestaltung und alternativen Wegen des Konsums und der Produktion. Mein Ziel war es, Möglichkeiten zu finden, wie Menschen weniger konsumieren können. Das Resultat dieser Forschung war meine erste Kollektion. Ich habe mich auch intensiv mit Kleidung im interkulturellen Kontext beschäftigt. Meine Kollektion ist eine abstrakte Kombination all dieser Dinge.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/02/elementum-daniela-pais.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-987" title="elementum-daniela-pais" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/02/elementum-daniela-pais.jpg?w=590"   /></a></p>
<p><b>AP: Warum sind die Elementum-Produkte sozial verträglich und ökologisch? </b></p>
<p>DP: Elementum ist auf drei Ebenen nachhaltig: Die erste Ebene betrifft das Design. Meine Kleidung ist von Anfang an so konstruiert, dass sie auf viele verschiedene Arten getragen werden kann. So kann das Kleidungsstück immer wieder neu erfunden und entdeckt werden. Gleichzeitig ersetzt es im Kleiderschrank mehrere Stücke auf einmal.</p>
<p>Die zweite Ebene betrifft die Produktion: Sie verursacht keine Verschwendung, da alle Schnitte gerade sind und ich jeweils das ganze Material verwende; es entstehen keine Reststücke. Die Schnitte erfordern fast keine Verarbeitung. Ausserdem versuchen wir, immer in Europa zu produzieren, was ebenfalls eine Garantie für einen gewissen Grad an Kontrolle über die Arbeitsbedingungen ist. Mir ist es wichtig, möglichst nah produzieren zu können, in den europäischen Produktionsstätten gehe ich oft vorbei. Die Produktionsstätte in den Niederlanden, in der wir nun zum ersten Mal die Winterkollektion produziert haben, ist ein kleiner Familienbetrieb- einer der letzten, der noch existiert.</p>
<p>Erst die dritte Ebene betrifft das Material der Bekleidung: Von Beginn an arbeitete ich mit Naturmaterialien. Anfangs verwendeten wir Baumwollgarn, das nicht mehr gebraucht wurde. Das hatte kein Zertifikat, es war einfach wiederverwendetes Garn aus Portugal. Langsam wechselten wir zu biologischer, jedoch noch nicht zertifizierter Baumwolle. Jetzt, neu in dieser Saison, verwenden wir nur noch Baumwolle mit GOTS-Zertifikat.  Zertifikate werden zunehmend wichtiger, wir versuchen, diesem Trend gerecht zu werden.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine1.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1908" title="elementum-meio-refine1" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine1.jpg?w=154&#038;h=230" height="230" width="154" /></a><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine2.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1912" title="elementum-meio-refine2" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine2.jpg?w=154&#038;h=230" height="230" width="154" /></a><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine3.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1911" title="elementum-meio-refine3" alt="" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/elementum-meio-refine3.jpg?w=154&#038;h=230" height="230" width="154" /></a></p>
<p><b>AP: Was sind die besonderen Benefits und Herausforderungen bei der ethischen/nachhaltigen Produktion – für Elementum und branchenweit?  </b></p>
<p>DP: Es gibt sehr viele Herausforderungen, wenn man nachhaltig produzieren will. Man benötigt viel mehr Wissen, Know-How, muss viel mehr recherchieren, viel vorsichtiger und bewusster agieren. Ich brauchte ein Jahr, um einen geeigneten Produzenten für meine Modelle zu finden. Obwohl sie sehr einfach herstellbar sind, stehen sie trotzdem im Gegensatz zu allen konventionellen Regeln und Abläufen der Bekleidungsproduktion, es fehlt ein Teil der normalen Produktionskette. Manchmal können Textilproduzenten sehr engstirnig sein, erst wollte niemand umdenken und seine Arbeitsabläufe anpassen.</p>
<p>Ein Vorteil an meiner spezifischen Arbeitsweise ist, dass ich sehr flexibel bin. Ich habe Schläuche an Lager und schneide erst, wenn die Bestellungen kommen. Auch für Kunden ist das ein entscheidender Vorteil. Aus jedem Material kann ich auf Anfrage alle Modelle machen, in kleinen oder grossen Stückzahlen. Ich kann Länge und Position der Öffnungen je nach Kundenwünschen variieren.  Gerade erst hat mich eine Ladenbesitzerin kontaktiert, da eine ihrer Kundinnen eines meiner Modelle aus weissem Jersey als Hochzeitskleid verwenden wollte. Dazu musste es etwas länger sein. Ich fand das eine supertolle Idee!</p>
<p><img class="alignnone" title="elementum-cut" alt="" src="http://www.danielapais.com/press/Elementum2007d%20cut.jpg" width="456" /></p>
<p><b>AP: Wo siehst du die Mode im Jahr 2020?</b></p>
<p>DP: 2020 wird es die Unterscheidung zwischen fairer und konventioneller Mode nicht mehr geben. Es wird eine Frage des normalen Menschenverstands und eine allgemein anerkannte Tatsache sein, dass Kleidung fair und ökologisch produziert ist. Auch die Grossen werden ökofair produzieren. Das Angebot wird breiter und günstiger werden. Schon jetzt zeichnet sich diese Tendenz ja ab, doch das wird noch zunehmen. Das stellt das Konzept von Elementum aber trotzdem nicht in Frage, denn unser spezielles Merkmal ist unser Design. Der Wert von Design wird bestehen bleiben.</p>
<p>Wirklich fair wird die Bekleidungsbranche, wenn Luft- und Wasserverschmutzung sowie Ressourcenverbrauch in die Verkaufspreise eingerechnet werden. Wenn jedes Unternehmen für seinen Verbrauch an Ressourcen aufkommen müsste, ergäbe sich plötzlich ein ganz anderes Preisbild.</p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<td>Label</td>
<td><a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com/">Elementum</a> (NL), erhältlich im eigenen Webshop sowie in einigen <a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com/page=news/">ausgewählten Shops.</a> Kosten: zwischen 80 für ein Teil aus Baumwolle und 315 Euro für ein handgestricktes Teil aus Alpaca- und Merino-Wolle.</td>
</tr>
<tr>
<td>Gegründet</td>
<td>2008</td>
</tr>
<tr>
<td>Zertifizierung Fasern/Konfektion</td>
<td>Baumwolle: Rohstoff und Herstellung seit 2012 nach <a href="http://www.global-standard.org/">Global Organic Textile Standard </a>(GOTS). Der Biobaumwoll-Jersey kommt aus Portugal und den Niederlanden, die Alpaca- und Merino-Jerseys aus Peru (nach Angaben des Labels vergleichbar mit kbt – Qualität, jedoch ohne Zertifizierung); die Verarbeitung geschieht in den Niederlanden.</td>
</tr>
<tr>
<td>Besonderes</td>
<td>Ausgangspunkt der Kollektion ist jeweils ein Jerseyschlauch aus Baumwolle oder Wolle. Die Stücke spielen mit der Einfachheit und Vielseitigkeit von Form und Material. Aufgeteilt in die Linien „<a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com/page=collection/section=1/">Simple</a>“, „<a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com/page=collection/section=2/">Handmade</a>“, „<a href="http://www.luxuryistohavesimplethings.com/page=collection/section=3/">Refine</a>“, bietet Daniela Pais sechs verschiedene Modelle an.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Text: Anna Perrottet</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1905/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1905/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1905&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>VOM KÜNSTLER ZUM MODEDESIGNER: DAVIDE GRAZIOLI UNS SEIN BERLINER LABEL ATELIER AWASH</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/10/05/vom-kunstler-zum-modedesigner-davide-grazioli-und-sein-label-atelier-awash/</link>
		<comments>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/10/05/vom-kunstler-zum-modedesigner-davide-grazioli-und-sein-label-atelier-awash/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 14:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Modelabels]]></category>
		<category><![CDATA[GOTS]]></category>
		<category><![CDATA[Hanfmode]]></category>
		<category><![CDATA[Männermode]]></category>
		<category><![CDATA[recycelte Wolle]]></category>
		<category><![CDATA[slow fashion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Künstler und Modedesigner Davide Grazioli ist weit gereist bevor er vor gut drei Jahren sein einzigartiges Label für Männermode in Berlin gründete. Sein Stil ist elegant und leger, die hochwertigen Stoffe sind speziell für sein Label entwickelt und produziert. Nicht nur Weltenbummler fühlen sich wohl in seinen lässigen Shirts, Sakkos und Hosen. In Graziolis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1849&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Künstler und Modedesigner Davide Grazioli ist weit gereist bevor er vor gut drei Jahren sein einzigartiges Label für Männermode in Berlin gründete. Sein Stil ist elegant und leger, die hochwertigen Stoffe sind speziell für sein Label entwickelt und produziert. Nicht nur Weltenbummler fühlen sich wohl in seinen lässigen Shirts, Sakkos und Hosen. In Graziolis Entwürfen findet vor allem das urbane und zeitgenössische Lebensgefühl Ausdruck.</h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/dsc_9817.jpg"><img class="alignnone  wp-image-1857" title="Davide Grazioli" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/dsc_9817.jpg?w=436&#038;h=656" alt="" width="436" height="656" /></a><span id="more-1849"></span></p>
<p>Davide Grazioli kam bereits als <a href="http://www.davidegrazioli.com/" target="_blank">Künstler</a> verstärkt mit der Problematik der Textilproduktion in Berührung. Für eine Soloausstellung in Indien benötigte er Baumwollstoff, welcher von traditionellen Handwerkern mit Stickereien versehen werden sollte. Dort realisierte er, welche verheerenden Folgen der konventionelle Baumwollanbau für die Bauern hat: „Jährlich sterben eine Million Menschen an Vergiftungen durch Pestizide und chemische Dünger, Kinder werden mit Missbildungen geboren und die Weiterverarbeitung der Stoffe in den Fabriken fordert weitere Opfer.“ So begann er 2003 seine Suche nach einer ökologisch sauberen Alternative, also nach einer Nadel im Heuhaufen. Kleinere Mengen Stoff in Bioqualität waren damals nicht so leicht zu beschaffen. Dank engagierter junger Unternehmen wie <a href="http://www.lebenskleidung.com" target="_blank">Lebenskleidung</a> ist das heute zum Glück einfacher.</p>
<p>Diese Herausforderung und seine Liebe zu Stoffen, zu Experimenten mit natürlichen Farben und recycelten Materialien führten Grazioli 2009 schliesslich zu einem eigenen Modelabel, nachdem er bereits in Afrika als Modedesigner gearbeitet hatte. Es motiviert den geborenen Mailänder, dass er mit seinem kreativen Schaffen Einfluss auf die Umwelt und die Mitmenschen hat, indem er zeitlose, haltbare und mit viel Sorgfalt produzierte Kleidung herstellt.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/img_6480.jpeg"><img title="Sakko aus recycelter Wolle" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/img_6480.jpeg?w=427&#038;h=640" alt="" width="427" height="640" /></a></p>
<p>Der Wunsch nach menschenwürdigen Produktionsbedingungen und nach einer niedrigen CO2-Bilanz bei seinen Kollektionen führte ihn zurück in seine italienische Heimat. Die lange und noch intakte Textiltradition kam ihm geradezu Recht: Grazioli beschloss, zu 100% in Italien zu produzieren. Sowohl die Stoffproduktion als auch das Fertigen der Kollektion finden in der Toscana statt, und sind GOTS-zertifiziert. Grazioli ist während der Produktion selbst vor Ort und durch seine Worte dringt ein Gefühl von Verbundenheit und Respekt, wenn er von seinen MitarbeiterInnen spricht: „In einigen italienischen Familien ist der Beruf noch eine Tradition, bereits  Grossmütter waren SchneiderInnen. Auch die Jüngeren sind es mit ganzem Herzen und stolz auf ihren Beruf.“ Sie sind es, die ihn dabei unterstützen, die handwerkliche italienische Tradition mit seinen lässigen und weltgewandten Entwürfen zu einem grossartigen und langlebigen Stück zu verschmelzen. Beinahe klingt es wie in einem romantischen Sommerfilm, wenn Grazioli von den gemeinsamen Mahlzeiten schwärmt, wenn gescherzt und gelacht werde und auf dem Tisch köstliche Speisen aus regionalen Biozutaten stehen, und doch ist es genau dieses italienische <em>savoir vivre</em>, die dem Label seinen authentischen Charme verleiht. Nicht umsonst kommt die <a href="http://www.slowfood.com/" target="_blank"><em>slow food</em></a> Bewegung aus Italien und bei Grazioli wäre wohl der Begriff <em>slow fashion</em> absolut passend.</p>
<table width="285" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="261">
<h1></h1>
<h1><span style="color:#ff6600;">Abonniere im Oktober unseren Blog und gewinne einen 30%-Rabattgutschein auf ausgewählte Styles! Einzulösen direkt beim <a href="http://atelierawash.com/" target="_blank"><span style="color:#ff6600;">Atelier Awash</span></a>.</span></h1>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Philosophie des Labels ist das genaue Gegenteil von <em>fast fashion </em>mit ihren ständig wechselnden Trends, davon distanziert sich Grazioli ganz bewusst. Für ihn stehen Werte wie Tradition, hohe Qualität und nachhaltiges Produktdesign im Vordergrund, und das setzt er mit Atelier Awash konsequent um. Fernab von Massenproduktion optimiert er regelmässig seine Schnitte, produziert jährlich Kleinstserien und tüftelt an neuen Materialien; es kommen jeweils neue Farben, Stoffkreationen und wenige neue Teile hinzu. Ganz frisch ist seine erste Denimkollektion mit zwei unterschiedlichen Schnitten dazugekommen. Und wie könnte es anders sein: nach langen Recherchen und zwei Reisen nach Japan, um das beste Denim in Bioqualität zu finden, liess Grazioli den Stoff genau nach seiner Vorstellung in Italien produzieren.</p>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/20120526-img_47382.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-1866" title="Darf gerne knittern: Anzug aus 100% Hanf" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/20120526-img_47382.jpeg?w=590" alt=""   /></a></p>
<p>Welche Vision der Designer für sein Label hat? Grazioli denkt nach und formuliert daraus einen Wunsch: Dass die KonsumentInnen sich mehr Gedanken machen über das, was sie kaufen, und nach Labels mit richtigen Menschen dahinter suchen – mit authentischen Geschichten und echten Werten. Denn leider, so Grazioli, seien glaubwürdige Werte mit grossen Unternehmen, deren Ziel vor allem der Profit sei, so gut wie inkompatibel.</p>
<p><em>Text: Irina Starmanns</em></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="109">Label</td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://www.atelierawash.com/">Atelier Awash</a> führt einen Flagshipstore mit der gesamten Kollektion: Max Beer Strasse 31, 10119 Berlin; Bestellungen auch telefonisch oder per Mail. Ausgewählte Teile erhältlich auch online bei <a href="http://www.wertvoll-berlin.com/Atelier-Awash:.:48.html">Wertvoll</a>, Berlin</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109">Gegründet</td>
<td valign="top" width="305">2009</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109">Mitgliedschaften</td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://www.made-by.org/" target="_blank">Made-by</a></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109">Zertifizierung</td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://www.global-standard.org/" target="_blank">Global Organic Textile Standard</a> (GOTS) für Spinnerei und Färbung</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109">Fasern</td>
<td valign="top" width="305">Ägyptische Baumwolle (60%) und europäischer Hanf (20%) aus kontrolliert biologischem Anbau (kba), italienische <a href="http://www.cardato.it/en/index.asp">recycelte Wolle CO2-neutral zertifiziert</a> (10%), andere recycelte Materialien (10%)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109">Besonderes</td>
<td valign="top" width="305">Atelier Awash bekennt sich zu einer zeitlosen und langlebigen Kollektion und verwendet ausschliesslich hochwertige und speziell für das Label hergestellte Stoffe. Gefärbt wird zum Teil mit natürlichen Farben wie Kurkuma und Indigo.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1849/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/netzwerkfairemode.wordpress.com/1849/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1849&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">netzwerkfairemode</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Davide Grazioli</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/img_6480.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">Sakko aus recycelter Wolle</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/10/20120526-img_47382.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">Darf gerne knittern: Anzug aus 100% Hanf</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>GOLDENE ZEITEN FÜR HANF? IM GESPRÄCH MIT HEMPAGE GRÜNDER ROBERT HERTEL</title>
		<link>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/09/27/goldene-zeiten-fur-hanf-im-gesprach-mit-hempage-grunder-robert-hertel/</link>
		<comments>http://netzwerkfairemode.wordpress.com/2012/09/27/goldene-zeiten-fur-hanf-im-gesprach-mit-hempage-grunder-robert-hertel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 11:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzwerkfairemode</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Modelabels]]></category>
		<category><![CDATA[Detox]]></category>
		<category><![CDATA[Hanfmode]]></category>
		<category><![CDATA[HempAge]]></category>
		<category><![CDATA[Takko]]></category>

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		<description><![CDATA[Hanf wird in Zukunft wieder ein ernst zu nehmender Konkurrent für die weisse Flocke. Davon ist Robert Hertel, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der HempAge AG, überzeugt. Seit 1999 produziert HempAge Bekleidung aus Hanf und optimiert Technologien rund um die Verarbeitung der Hanffaser. Anna Perrottet sprach mit dem HempAge-Gründer über Zustände in indischen Fabriken, den Weg zum [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=netzwerkfairemode.wordpress.com&#038;blog=28127708&#038;post=1813&#038;subd=netzwerkfairemode&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Hanf wird in Zukunft wieder ein ernst zu nehmender Konkurrent für die weisse Flocke. Davon ist Robert Hertel, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der HempAge AG, überzeugt. Seit 1999 produziert <a href="http://hempage.de/">HempAge</a> Bekleidung aus Hanf und optimiert Technologien rund um die Verarbeitung der Hanffaser. Anna Perrottet sprach mit dem HempAge-Gründer über Zustände in indischen Fabriken, den Weg zum Rohstoff Hanf, und Aufgaben und Grenzen öko-fairer Pionierunternehmen in der Textilbranche. </strong></h3>
<p><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/09/hempage-kollektion-ws-2012-3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1828" title="HempAge Kollektion WS 2012-3" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/09/hempage-kollektion-ws-2012-3.jpg?w=590" alt=""   /></a></p>
<p><strong> <span id="more-1813"></span>Anna Perrottet (AP): Für wen ist HempAge-Mode? Wie würdest du den Stil der Kleidung beschreiben? </strong></p>
<p style="color:#ff6600;"><span style="color:#000000;">Robert Hertel (RH): Wir möchten sehr kurzlebige Mode eigentlich ausschliessen, darum ist der HempAge-Stil eher zeitlos, jedoch auch farbig, modisch, und dem Zeitgeist entsprechend. Das Besondere: Im Zentrum unseres Designs steht Hanf und die Frage, was man daraus am Besten machen kann. Seit Anfang unserer Tätigkeit haben wir uns in der Hanfverarbeitung technisch stetig weiterentwickelt, wodurch wir qualitativ immer bessere und feinere Stoffe herstellen können. Dadurch haben wir heute fast alle Möglichkeiten und können eine sehr breite Produktpalette anbieten, von der Jeans bis zum Unterhemd.</span></p>
<p><strong><span style="color:#000000;">AP: W</span>as ist an der HempAge- Produktion besonders nachhaltig? Woher kam die Idee, Hanf als Bekleidungsmaterial wieder mehr fördern zu wollen? </strong></p>
<p>RH: Ich komme ursprünglich aus der Fairtrade-Branche. Weil unsere Projekte anfangs sehr klein waren, mussten wir das Garn bei konventionellen indischen Herstellern kaufen. Was ich in Indien gesehen habe, hat mich gezwungen, eine Pause in meiner Tätigkeit für die Textilindustrie einzulegen. Ich sah, dass es keinen Sinn machte, Menschen in der Mitte der Produktionskette zu helfen, dabei aber am Anfang der Kette eine menschenverachtende Industrie zu unterstützen.</p>
<p>Wir haben uns dann entschlossen, uns auf den ökologischen Aspekt zu konzentrieren. Hier kam der Hanf ins Spiel. Hanf ist im Anbau von Grund auf wesentlich ökologischer als manch anderer Rohstoff (siehe Kasten). Ich war fasziniert von den technischen Innovations- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich uns in der Hanfverarbeitung boten. Auch eine soziale Produktion liess sich in der Hanfverarbeitung leichter umsetzen. Es gibt hier kaum eine Massenindustrie, wir arbeiten mit kleinen, überschaubaren Unternehmen zusammen. Anfangs produzierten wir in Rumänien, doch die Qualität des chinesischen Hanfs ist um einiges besser. Wir hatten lang mit einer Produktion in China geliebäugelt, hatten aber natürlich auch die bekannten Vorurteile gegen China. Oft sagten die Hersteller auch, ein Besuch in den Fabriken wäre ganz und gar unmöglich. Wir wollten die Produktionsbedingungen jedoch sehen und kontrollieren dürfen; anders machen wir keine Geschäfte.</p>
<p><strong> AP: Wie kam es dann doch dazu, dass HempAge mittlerweile in China produziert? </strong></p>
<p>Eines Tages bekam ich einen Tipp von einer befreundeten amerikanischen Designerin. Sie arbeitete zu dem Zeitpunkt schon seit vielen Jahren mit chinesischen Produzenten zusammen. Sie hatte eine Baumwollfabrik ausfindig gemacht, die auf Hanfproduktion umgestiegen war und Textilien aus 100% Hanf produzierte. Das war bei allen unseren Tests bis dahin nicht der Fall, nirgends stimmten die Inhaltsangaben beim Garn. Es hat dann nochmal acht Jahre gedauert, bis wir angefangen haben mit einer weiteren Spinnerei zu arbeiten und noch länger bis wir die erste Jeans aus Hanf produzieren konnten.</p>
<p><strong><a href="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/09/hempage-kollektion-ws-2012-9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1829" title="HempAge Kollektion WS 2012-9" src="http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/09/hempage-kollektion-ws-2012-9.jpg?w=590" alt=""   /></a></strong></p>
<p><strong>AP: Wo siehst du besondere Chancen und Herausforderungen der öko-fairen Bekleidungsbranche? </strong></p>
<p>RH: Wahrscheinlich werden die Pioniere harte Zeiten vor sich haben. Es springen zunehmend grössere, professionellere Firmen auf den Zug auf. Andererseits ist für mich dadurch ein Kampf gewonnen. Wenn die Entwicklung so weiter geht, müsste sich eigentlich jeder Pionier zufrieden zur Ruhe setzen können, glücklich damit, seinen Beitrag zum Beginn einer positiven Entwicklung geleistet zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass die grossen Firmen nicht nur Greenwashing betreiben, sondern wirklich die Absicht haben, ihre Produktionsmethoden zu ändern.</p>
<p>Die grösste Herausforderung und schwierigste Aufgabe liegt momentan bei den Verbrauchenden. Es ist an ihnen, Auswirkungen von Konsumentscheiden zu erkennen und aufgrund von Informationen Entscheidungen zu treffen. Doch wie sollen Leute differenziert entscheiden, solange Anzeigenschaltungen auch den Inhalt der Zeitungen vorgeben? Wir werden heute erschlagen mit Argumenten, die man gar nicht durchschauen kann, wo man keine andere Wahl hat, als zu glauben, dass das ok ist. Sogar für den besten Journalisten ist es schwierig, zur letzten Wahrheit vorzustossen.</p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>AP: Genau hier kommen Plattformen wie Netzwerk Faire Mode ins Spiel. Pioniere, die sich vielleicht bald zur Ruhe setzen können, Missstände und Greenwashing andererseits: Wie sieht die Branche 2020 aus? </strong></span></p>
<p><span style="color:#000000;">RH: Ich wage zwei Prognosen:  Im Moment  ist die Gesetzgebung hinsichtlich Mindestlöhnen in Indien und Bangladesch vielleicht der grösste Hemmschuh für eine weltweit sozialere Textilindustrie. Wenn wir in diesen zwei Ländern eine Änderung der</span> Gesetzgebung erreichen, dann könnte ich mir sogar vorstellen, dass wir 2020 eine wirklich faire Textilindustrie haben, von der Menschen leben, in der sie einen angemessenen Lohn verdienen können. In einer solchen Textilindustrie würde ein T-Shirt dann halt wieder einmal mehr kosten als ein Brötchen. Ich denke, das wäre auch richtig so. Die grossen Steine, die noch auf dem Weg zu einer durchgehend ethischen Textilindustrie liegen, können allerdings kaum die Pioniere der öko-fairen Mode aus dem Weg räumen. Da müssen andere Leute ran.</p>
<p>Die <a href="http://www.fairwear.org/" target="_blank">FWF</a> hat in diesem Kampf die grössten Fortschritte der letzten Jahrzehnte gemacht –  exemplarisch z.B. in der deutschen Outdoorbranche. Auch über FWF-Mitglieder wie <a href="http://www.takko-fashion.com" target="_blank">Takko</a> werden grosse Hebel bewegt. Mir fällt ausserdem die geniale <a href="http://www.greenpeace.de/themen/chemie/kampagnen/" target="_blank">Detox-Kampagne von Greenpeace</a> ein &#8211; genau  aufgrund solcher Fortschritte gibt es Hoffnung.</p>
<p>Meine zweite Prognose, da trau ich mich jetzt ein wenig raus und sage: Hanf ist 2020 als Rohstoff für die Textilproduktion günstiger und qualitativ besser als Baumwolle!</p>
<p><strong>AP: Robert Hertel, vielen herzlichen Dank für das Interview.</strong></p>
<table width="420" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Gegründet</strong></td>
<td valign="top" width="305">1999</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Mitgliedschaften</strong></td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://www.fairwear.org/" target="_blank">Fair Wear Foundation</a> (FWF); <a href="http://www.naturtextil.de/" target="_blank">Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft</a> (IVN)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Zertifizierung</strong></td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://www.global-standard.org/" target="_blank">Global Organic Textile Standard</a> (GOTS) für Spinnerei, Färbung und Konfektionierung</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Fasern</strong></td>
<td valign="top" width="305">Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kba); Zertifizierung von Hanf ist aus technischen, administrativen und ökonomischen Gründen noch nicht möglich (<a href="http://www.hempage.com/downloads/hanfinfo7_150_de_lowres.pdf" target="_blank">siehe dazu die Hanfinfo von Hempage</a>)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Besonderes</strong></td>
<td valign="top" width="305"><a href="http://hempage.de/">HempAge</a> erforscht die Hanffaser und investiert seit Beginn in die technische Optimierung der Hanfverarbeitung. In Kombinationen mit Baumwolle und Seide entsteht eine zunehmend breite Palette an attraktiven Textilien, die angenehm zu tragen sind. Der Hanf wird in kleinbäuerlichen Betrieben im ländlichen China angebaut. In unmittelbarer Nähe der Anbaugebiete werden die Hanffasern zu Garn versponnen, dann zu Strick und Gewebe weiterverarbeitet und konfektioniert.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="109"><strong>Hanf als Textilfaser</strong></td>
<td valign="top" width="305">Die Hanfpflanze vereint beinahe alle positiven Eigenschaften in sich, die der Baumwolle fehlen, hat also eine vorbildliche Ökobilanz: Hanf wächst schnell (bis zu vier Metern in drei Monaten), benötigt keine Düngstoffe oder Pestizide gegen Unkraut und Schädlingsbefall, und muss wenig bis gar nicht bewässert werden.Die für Textilien am besten geeigneten Hanfsorten dürfen wegen ihres leicht über dem Grenzwert liegenden THC-Gehalts zur Zeit in Deutschland nicht angebaut werden. Da geerntete Hanfstängel sehr voluminös sind, müssen sie möglichst in der Nähe des Anbaugebiets verarbeitet werden. Dadurch ist die Möglichkeit der Hanfverarbeitung auf nur wenige Gebiete beschränkt.In den letzten Jahrzehnten hat Hanf eine Verdrängung durch Baumwolle und Chemiefasern erlebt; verarbeitende Maschinen für die Textilindustrie wurden kaum weiterentwickelt. Im Moment ist Hanfstoff deshalb in der Herstellung noch etwa fünfmal teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle – einer der Hauptgründe, weshalb er seltener hergestellt und zu Kleidern verarbeitet wird. Weitere Forschung kann dazu beitragen, dass der umweltfreundliche Rohstoff in Zukunft vermehrt genutzt wird. <a href="http://hempage.de/cms/infos_zu_hanf_p25.html">Noch mehr Infos zu Hanf&#8230;</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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