SCHWEIZER MODEDESIGN IM KONTEXT DER SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN FAIRNESS

Der fair & green fashion Trend scheint nicht mehr zu stoppen und das ist auch gut so: Immer mehr Modelabels verbinden innovatives Design und Fairness und produzieren getreu ihrer Philosophie. Oft haben gerade die jungen Labels hohe Ideale und Ansprüche an sich und ihre Lieferketten, und bezeugen dies durch glaubwürdige Zertifikate und Transparenz. Die hohen Investitionen nehmen die jungen Gründer in Kauf. Über deutsche Labels (z.B. Slowmo, Minga Berlin, Atelier Awash, Uniwearsal u.a.) haben wir schon öfters berichtet. Doch wie sieht es mit der sozialen und ökologischen Fairness bei den Schweizer Labels aus? Wir waren auf der Mode Suisse (Zürich) und Designgut (Winterthur) und haben bei neun Schweizer Modelabels nachgefragt.

 

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BEKLEIDUNGSKONZEPTE IM WANDEL. IM GESPRÄCH MIT DANIELA PAIS VON ELEMENTUM

Stellen Sie sich vor, aus Ihrem Pulli wird ein Kleid, dann ein Schal oder ein Rock. Elementum stellt Teile aus Jersey her, die durch wenige geschickt gesetzte Schnitte in zahlreichen Variationen getragen werden können. Enstanden aus einer Masterarbeit an der Design Academy Eindhoven (NL), ist Elementum heute nicht mehr aus dem ABC der ökofairen Labels wegzudenken. Wir bewundern immer wieder, wie raffiniert Elementum eine einfache Idee umsetzt, und verfolgen seit einiger Zeit die Arbeit des Labels (so in unserem Blogpost im Februar 2012). Hier nun ein Interview mit der portugiesischen Designerin und Jungunternehmerin Daniela Pais.

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VOM KÜNSTLER ZUM MODEDESIGNER: DAVIDE GRAZIOLI UNS SEIN BERLINER LABEL ATELIER AWASH

Der Künstler und Modedesigner Davide Grazioli ist weit gereist bevor er vor gut drei Jahren sein einzigartiges Label für Männermode in Berlin gründete. Sein Stil ist elegant und leger, die hochwertigen Stoffe sind speziell für sein Label entwickelt und produziert. Nicht nur Weltenbummler fühlen sich wohl in seinen lässigen Shirts, Sakkos und Hosen. In Graziolis Entwürfen findet vor allem das urbane und zeitgenössische Lebensgefühl Ausdruck.

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GOLDENE ZEITEN FÜR HANF? IM GESPRÄCH MIT HEMPAGE GRÜNDER ROBERT HERTEL

Hanf wird in Zukunft wieder ein ernst zu nehmender Konkurrent für die weisse Flocke. Davon ist Robert Hertel, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der HempAge AG, überzeugt. Seit 1999 produziert HempAge Bekleidung aus Hanf und optimiert Technologien rund um die Verarbeitung der Hanffaser. Anna Perrottet sprach mit dem HempAge-Gründer über Zustände in indischen Fabriken, den Weg zum Rohstoff Hanf, und Aufgaben und Grenzen öko-fairer Pionierunternehmen in der Textilbranche.

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COLL.PART – DREI LÄNDER, DREI KOLLEKTIONEN

Nina Raeber hat mit ihren Entwürfen den Nerv der Zeit getroffen. Die ehemalige Schmuckdesignerin aus Lausanne designt, produziert und vertreibt Taschen aus gebrauchten Materialien. In erster Linie geht es ihr dabei darum, Taschen herzustellen, die ihr und anderen gefallen. Die faire Produktion soll eine selbstverständliche Nebensache sein und bleiben.  Wir werfen einen Blick auf die Geschichte hinter den „collections particulières“.

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GOOD JEANS GUIDE

Am 5. März 2012 hat der NDR einen Dokumentarfilm „Der Preis der Blue Jeans“ in seiner Doku-Reihe 45 Min gezeigt. Die hervorragende Dokumentation zeigt, wer die Kosten der konventionellen Jeansproduktion in China trägt. Wer diesen Film gesehen hat, will keine konventionelle Jeans mehr kaufen. Aber es geht auch anders: Netzwerk Faire Mode stellt im „Good Jeans Guide“ Jeansfirmen vor, die grossen Wert auf Arbeiterrechte und auf Umweltschutz in der Jeansproduktion legen.

 

Mittlerweile gibt es den Good Jeans Guide III – auf GET CHANGED! The Fair Fashion Network.

Recycling, repair, reuse: King of Indigo, Nudie & Denim Therapy

Die niederländische Denim-Brand Kings of Indigo (K.O.I) wurde von Tony Tonnaer gegründet, der bereits Kuyichi gross gemacht hat. Bei der Firma stehen drei „R“s im Vordergrund: Den Rest des Beitrags lesen »


DAS IOU-PROJEKT: „Be the change you want to see“

Anstelle billiger Massenware bietet das IOU-Projekt („I owe you“) erschwingliche Einzelstücke mit Geschichte und Gesichtern. Mitinititantin und Designerin Kavita Parmar sieht ihr Projekt als ein Experiment, Güter auf neue Art zu produzieren und zu vertreiben. Parmar nennt es auch die Revolution der Information über die Industrie. Durch direkte Vermarktung über das Internet werden viele Zwischenhändler und Ladenmieten vermieden. So können gute Preise und gleichzeitig faire Löhne gewährleistet werden. Ihr Gandhi-Motto: „Be the change you want to see“ hat auch schon Bruno Pieters inspiriert.

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EINE EHRENSACHE. TASCHEN AUS AUSGEDIENTEN RETTUNGSWESTEN

Immer wieder stossen wir in unseren Recherchen auf spannende neue Designs aus reziklieren Materialien oder wandlungsfähige Kleidung für moderne “Nomaden”. Über solche Kleidungsstücke haben wir kürzlich berichtet. Wandlungsfähigen Taschen sind wir noch nicht begegnet, statt dessen jedoch vielen ungewöhnlichen Materialien, die im Taschendesign Verwendung finden. In ihrem früheren Leben waren es mal Militärdecken, Reissäcke oder Luftmatratzen. Auf der Fashion Week in Berlin sind wir sogar Rettungswesten und Fallschirmen in Form von Taschen begegnet.

Die Idee, alte Rettungswesten zu Taschen zu verabeiten kam Kerstin Rank vom Individualisierungs-Atelier Ehrensache beim Fliegen. Damals wusste sie noch nicht, dass die Westen nach acht bis zehn Flugjahren und unzähligen Meilen schliesslich entsorgt werden, doch ihr gefielen Den Rest des Beitrags lesen »


UNIWEARSAL – THE ONLY COLOUR THAT MATTERS IS GR€€N?

In der Zentrale des jungen Labels in Hamburg herrscht Hochbetrieb: „Zwei Messeaufritte im Januar und die Produktion unserer aktuellen Kollektion haben wir gerade hinter uns. Jetzt schicken wir die Bestellungen raus, bauen unseren eigenen Webshop auf und entwickeln die neue Kollektion“, so Roland Günther, Koordinator und Mitbegründer bei uniwearsal.

(c) uniwearsal

Das Kleiderlabel uniwearsal (anfangs “yog:k uniwearsal”) wurde 2010 von der Designerin Laura Krämer und ihrem Geschäftspartner Roland Günther gegründet. Ihre Designs sollen – getreu dem Namen – im vielseitigen Alltag der Kundinnen universell tragbar sein. Shirts sind multifunktional und können durch wenige Tricks und Kniffe immer wieder neu getragen und interpretiert werden. Den Rest des Beitrags lesen »


ACHT FRAGEN AN KARSTADT & HESSNATUR

Im Januar haben wir acht Fragen an Unternehmen formuliert. Damit wollten wir auf den Punkt bringen, was ein Modeunternehmen tun sollte, um Verantwortung für die negativen Effekte seines Wirtschaftens auf Umwelt und Menschen zu übernehmen. Im Anschluss an die ARD-Sendung „Hart aber fair“ vom 23.1.2012 haben unzählige Konsumenten und Konsumentinnen uns gegenüber Ihr Interesse an „fair“ und ökologisch korrekt produzierter Mode gezeigt. Fakt ist: Konsumenten wollen sich Gedanken machen und wollen nicht, dass Hersteller eine Kulisse aufziehen. Einige Leser schickten unsere Fragen an ihre Lieblingsunternehmen.

(c) hessnatur

Wir stellen heute die Antworten von Karstadt und hessnatur gegenüber. Karstadt wurde von einem unserer Blog-Leser mit den Fragen konfrontiert, hessnatur hat hingegen pro-aktiv auf seinem eigenen Blog unsere Fragen beantwortet. Wir behaupten, dass beide Unternehmen die gleichen Pflichten hinsichtlich der Eingrenzung ihrer negativen Effekte haben. Unsere Kommentare weisen auf Kernunterschiede bei den Argumentationen hin. Den Rest des Beitrags lesen »


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