SCHWEIZER MODEDESIGN IM KONTEXT DER SOZIALEN UND ÖKOLOGISCHEN FAIRNESS

Der fair & green fashion Trend scheint nicht mehr zu stoppen und das ist auch gut so: Immer mehr Modelabels verbinden innovatives Design und Fairness und produzieren getreu ihrer Philosophie. Oft haben gerade die jungen Labels hohe Ideale und Ansprüche an sich und ihre Lieferketten, und bezeugen dies durch glaubwürdige Zertifikate und Transparenz. Die hohen Investitionen nehmen die jungen Gründer in Kauf. Über deutsche Labels (z.B. Slowmo, Minga Berlin, Atelier Awash, Uniwearsal u.a.) haben wir schon öfters berichtet. Doch wie sieht es mit der sozialen und ökologischen Fairness bei den Schweizer Labels aus? Wir waren auf der Mode Suisse (Zürich) und Designgut (Winterthur) und haben bei neun Schweizer Modelabels nachgefragt.

 

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HINTERGRUND: GEFÄNGNISSARBEIT BEIM FWF-MITGLIED TAKKO. IST DAS NOCH ‘FAIR WEAR’?

In der letzten Woche berichteten die deutschen Medien, dass der Discounter Takko in chinesischen Gefängnissen produzieren liess. Takko ist Mitglied der Fair Wear Foundation, einer Sozialstandardinitiative, die von kritischen NGOs wie der Clean Clothes Campaign (CCC) als empfehlenswert bewertet werden. Wie kann es sein, dass ein Mitglied einer vorbildlichen Sozialstandardinitiative in chinesischen Gefängnissen produzieren lässt?

Text: Mark Starmanns

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GOLDENE ZEITEN FÜR HANF? IM GESPRÄCH MIT HEMPAGE GRÜNDER ROBERT HERTEL

Hanf wird in Zukunft wieder ein ernst zu nehmender Konkurrent für die weisse Flocke. Davon ist Robert Hertel, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der HempAge AG, überzeugt. Seit 1999 produziert HempAge Bekleidung aus Hanf und optimiert Technologien rund um die Verarbeitung der Hanffaser. Anna Perrottet sprach mit dem HempAge-Gründer über Zustände in indischen Fabriken, den Weg zum Rohstoff Hanf, und Aufgaben und Grenzen öko-fairer Pionierunternehmen in der Textilbranche.

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DAS GESCHÄFT MIT UNSEREN ALTKLEIDERN. MEHR TRANSPARENZ BITTE!

Was geschieht mit unseren Kleidern, wenn wir sie in den Altkleider-Container geben? Als Antwort empfehlen wir die Dokumentation von Angela Scheele „Die Masche mit den alten Kleidern“, die am 17.8.2012 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Zwei Modedesignerinnen trotzen der Wegwerf-Kultur. Für sie sind die alten Kleider eine reiche Fundgrube für ungewöhnliche Stoffe und Farben. Diese Florentiner Gardine soll bald eine Bluse werden.

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“INITIATIVEN FÜR NACHHALTIGE BAUMWOLLE” – ALLES NACHHALTIG?

Im August 2011 wurde die Kampagne „Initiativen für nachhaltige Baumwolle (INBW)“ ins Leben gerufen. Hinter der Kampagne stehen die Aid by Trade Foundation mit der Initiative Cotton Made in Africa (CmiA), TransFair e.V. mit Fairtrade-zertifizierter Baumwolle sowie die Beratungsagentur Future for Cotton für biologisch angebaute Baumwolle. Im Juli 2012 wurde die Kampagne im Rahmen der Ethical Fashion Show Berlin präsentiert und kontrovers diskutiert.  Sophia Opperskalski hat mit Alexandra Perschau von Future for Cotton über die Kampagne gesprochen.

 

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AUS DER FORSCHUNG: WARUM WERDEN NÄHERINNEN IN DER MODEINDUSTRIE NICHT FAIR BEZAHLT?

NGOs und Gewerkschaften kritisieren immer wieder, dass die national festgelegten Mindestlöhne für NäherInnen in Niedriglohnländern ausbeuterisch und menschenunwürdig seien. Ein Beispiel: Der vom Staat Bangladesch festgelegte monatliche Mindestlohn für eine Näherin liegt bei rund 30 Euro (für maximal 48 Stunden/Woche). Ein menschenwürdiges Leben ist bei diesem Lohn nicht möglich. Deshalb arbeiten viele NäherInnen täglich zahlreiche Überstunden, und leben dennoch in katastrophalen Verhältnissen in den Slums von Dhaka. In anderen Niedriglohnländern Asiens, Osteuropas und Lateinamerikas sieht es nicht viel besser aus. Aber warum ist es so schwierig, faire Löhne zu bezahlen? Martin Hobi und Mark Starmanns forschen in der Schweiz und in Indien zu dieser Frage und geben Antworten.

Was ist überhaupt ein „Existenzlohn“?

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NICE & COPENHAGEN FASHION SUMMIT

Über 1000 Stakeholder aus den Bereichen Mode und Nachhaltigkeit versammelten sich am 3. Mai zum Copenhagen Fashion Summit in der dänischen Hauptstadt. In Vorträgen und Gruppendiskussionen wurde sich den offenen Fragen und Herausforderungen einer nachhaltiger zu gestaltenden Modeindustrie angenommen. Besonderes Interesse galt dabei den Konsumentinnen und Konsumenten von Mode (dem NICE Consumer) und wie man ihn zu nachhaltigeren Shoppingentscheidungen animieren kann. Maik Günther war für uns in Kopenhagen, um als Neuling im Thema Mode und Nachhaltigkeit das Treiben zu beobachten. Viele der dort diskutierten Fragen wird NETZWERK FAIRE MODE in den nächsten Monaten vertiefen.

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